Akutspital und Rehazentrum unter einem Dach

Das Rehazentrum am LUKS Wolhusen ist seit einem Jahr in Betrieb. Es sichert die wohnortsnahe Versorgung von Patienten, die nach einer Verletzung oder Krankheit eine intensive Therapie benötigen. Ende 2018 ist das Kompetenzzentrum ergänzt worden um eine geriatrische Rehabilitation. Jetzt bieten wir der Bevölkerung ein Regionalspital mit integrierter Rehabilitation.

2. Juli 2019

Lesezeit: 2 Minuten
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In kurzer Zeit von null auf hundert: Diese Beschreibung passt zur Entwicklung am Standort Wolhusen. Dort können sich seit Dezember 2017 Menschen mit starken Einschränkungen ihres Bewegungs- und Stützapparats behandeln lassen. Bei Erkrankungen, nach Verletzungen und Eingriffen begleiten wir sie mit muskuloskelettaler Rehabilitation sicher zurück in ihr aktives Leben – von jungen Unfallopfern bis zu älteren Patienten mit chronischen Schmerzen.

Breites Therapieangebot

Das Zentrum in Wolhusen ergänzt das Reha-Angebot in der Luzerner Höhenklinik Montana und der Neurorehabilitation am LUKS Luzern. Die 11 Betten im Rehazentrum Wolhusen waren im ersten Betriebsjahr mit 150 Patienten fast zu 100 Prozent ausgelastet. Kein Wunder. Denn die Patienten profitieren von einem breiten Therapie- und Beratungsangebot – und vom abgestimmten Behandlungspfad unter einem Dach: vom Akutbereich bis zur Rehabilitation.

Rehabilitation für ältere Menschen

Im Dezember 2018 haben wir das Rehazentrum um zehn Betten für die geriatrische Rehabilitation ergänzt. Diese wohnortsnahe und integrierte Versorgung für ältere Menschen hatte es vorher im Kanton Luzern nicht gegeben. Sie basiert auf der 2011 am LUKS Wolhusen etablierten Akutgeriatrie mit Schwerpunkt Rehabilitation und Altersmedizin. Die geriatrische Rehabilitation richtet sich an betagte Patienten, die wegen einer Krankheit oder nach einer Operation in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Das Angebot der integralen Altersmedizin stösst auf rege Nachfrage. Die Auslastung in der geriatrischen Rehabilitation übertrifft die Erwartungen bei Weitem.

Das LUKS bietet Patienten vom Eingriff bis zur Rehabilitation die wohnortsnahe und integrierte Versorgung mit breiten Therapie- und Beratungsleistungen.

Schnell wieder mobil und selbstständig

Ziel der geriatrischen Rehabilitation ist, dass ältere Patienten wieder möglichst selbstständig leben können. Dafür engagiert sich ein interdisziplinäres Team von Ärzten, Pflegefachpersonen und Therapeuten. Es legt gemeinsam mit den Patienten die Ziele für die Rehabilitation fest. Das Konzept basiert auf Aktivität, Individualität und Konzentration. Die individuelle Förderung umfasst traditionelle funktionelle Bewegungsund medizinische Trainingstherapien, aber auch Wassertherapien sowie Massage, Lymphdrainage, Elektro- und Thermotherapie. So kommen die Patienten rasch und zuverlässig wieder auf die Beine.

Kompetenzzentrum mit Zukunft

Mit der Bündelung der Kompetenzen in der Rehabilitation sind wir gut aufgestellt für die Zukunft. Vorteile für die Patienten bringt auch die Nähe zu ihrem Wohnort. Denn das familiäre Umfeld hat einen positiven Einfluss auf die durchschnittlich drei Wochen dauernde Rehabilitation und Therapie. Die Erfahrung zeigt auch, dass immer mehr Patienten mit Nebenerkrankungen in das Rehazentrum kommen. Das erfordert spezielle Therapien, beispielsweise für Patienten mit Atem- oder Herzproblemen. Dadurch wird auch die medizinische Versorgung komplexer – und der fachliche Austausch und die Nähe zur Akutmedizin werden noch wichtiger.