Aufstockung Bettenzahl am Zentrum für Intensivmedizin (ZIM) am Luzerner Kantonspital Standort Luzern

Die angespannte Situation am Zentrum für Intensivmedizin (ZIM) am Luzerner Kantonsspital (LUKS) Standort Luzern hat sich in den vergangenen Tagen soweit entspannt, dass die Anzahl Intensivbetten von 11 auf 14 erhöht werden konnte.

29. November 2019

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LUKS Neubau Intensivmedizin und Notfall

Die Bettenkapazität am Zentrum für Intensivmedizin (ZIM) am Luzerner Kantonsspital (LUKS) Standort Luzern musste vor zwei Wochen vorübergehend reduziert werden infolge sehr starker, anhaltender Belastung der ZIM-Mitarbeitenden durch das hohe Patientenaufkommen, den hohen Schweregrad der Erkrankungen der Patienten sowie ausserordentlicher Krankheitsfälle beim ärztlichen Personal. Nun zeichnet sich eine leichte Entspannung bei der Personal- und Bettensituation ab. Dank dieser Entwicklung konnte die Bettenzahl von bisher 11 auf 14 Betten erhöht werden. Damit stehen wieder mehr Betten für die intensiv-medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten zur Verfügung.

Bettenpriorisierung nach wie vor für Notfälle

Nach wie vor werden die vorhandenen Kapazitäten der Intensivstation für die Versorgung von Notfällen priorisiert. Die Aufstockung der Bettenzahl erlaubt jedoch wieder die Durchführung einer beschränkten Anzahl Wahleingriffe mit Notwendigkeit einer intensiv-medizinischen Versorgung, die keine Notfälle sind. Soweit keine Kapazitäten vorhanden sind, werden diese entweder zeitlich verschoben, oder die betreffenden Patienten werden an anderen LUKS-Standorten Sursee und Wolhusen, am Kantonsspital Nidwalden oder in anderen Spitälern behandelt. Der Grossteil der stationären Eingriffe am LUKS Luzern, das heisst ca. 95 Prozent, ist – wie bereits kommuniziert – von diesen Verschiebungen nicht betroffen. Explizit nicht betroffen sind alle ambulanten Eingriffe, Eingriffe am Kinderspital, an der Augenklinik und grundsätzlich in der Frauenklinik. Auch nicht betroffen sind Eingriffe an den Standorten Sursee und Wolhusen.

Flankierende Entlastungsmassnahmen laufen

Wie lange die nach wie vor anhaltende Reduktion der ZIM-Betten mitsamt Priorisierung für Notfälle aufrecht erhalten bleibt, ist noch offen. Es werden alle Möglichkeiten genutzt, um die aktuellen Personalengpässe zu überbrücken. Eine weitere Erhöhung der belegten Betten ist vorrangig abhängig von der Personalrekrutierung und wird voraussichtlich Schritt für Schritt erfolgen.

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