Rückblick LUKS Wolhusen

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) Wolhusen wurde Anfang der 1970er-Jahre vom Architekturbüro Itten Brechbühl geplant und gebaut. Der Regierungsrat des Kantons Luzern und der Spitalrat des LUKS haben 2011 und 2014 den Beschluss gefasst, einen Neubau zu planen. In der Folge wurde ein Studienauftrag öffentlich ausgeschrieben und 2018 das Siegerprojekt ausgewählt.

Januar 2017: Ergebnisse der Machbarkeitsstudie

  • Eine Sanierung ist aus technischen Gründen zu anspruchsvoll und würde den laufenden Betrieb zu stark belasten.
  • Nur mit einem Neubau kann der laufende Betrieb uneingeschränkt fortgesetzt werden.
  • Der Neubau soll eine erweiterungsfähige und modulare Infrastruktur aufweisen. Für das Leistungsangebot soll eine erweiterte medizinische Grundversorgung auf hohem Niveau gelten.
  • Es gilt ein Kostendach von 110 Mio CHF.

Februar 2017: Ausschreibung des Studienauftrags

  • Das LUKS schrieb im Februar 2017 den Studienauftrag öffentlich aus. Das Verfahren bestand im ersten Schritt aus einer Präqualifikation (bei der keine Projektentwürfe erarbeitet wurden) und im zweiten Schritt aus einem einstufigen, nicht anonymen Studienauftrag (der zu den 4 Projektvorschlägen im Auswahlverfahren führte).
  • Der Studienauftrag dauerte bis November 2017. Danach erfolgte die Schlussbeurteilung der 4 Vorschläge durch das Beurteilungsgremium.
  • Im Dezember 2017 erfolgte die Zustimmung durch den Spitalrat.

Januar 2018: Siegerprojekt 

  • Das Siegerprojekt aus dem Studienauftrag heisst «PAIMIO» und stammt von der Planergemeinschaft Nissen Wentzlaff / LUDES Architekten, Basel.

Das Siegerprojekt «PAIMIO»

Planergemeinschaft Nissen Wentzlaff / LUDES Architekten, Basel

  • Architektur, Bauökonomie: Planergemeinschaft Nissen Wentzlaff / LUDES
  • Bauingenieur: WMM Ingenieur AG, Münchenstein
  • Elektro / HK-LK / Sanitär-Ingenieur, Fachkoordinator:
  • Amstein+Walthert St. Gallen AG, St.Gallen
  • Landschaftsarchitektur: Wespol Landschaftsarchitektur, Basel

Beurteilungskriterien für die Projekte im Auswahlverfahren

Die Bewertung der 4 im Auswahlverfahren verbliebenen Projekte erfolgte anhand der nachstehend aufgeführten Beurteilungskriterien.

Funktionalität :

  • Effiziente Anordnung der Funktionsbereiche
  • Realisierbarkeit unter laufendem Betrieb
  • Realisierbarkeit gebäudetechnische Anbindung Neubau an den Bestand
  • Modulare Infrastruktur, Flexibilität und Erweiterbarkeit

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit (Beispiele):

  • Einhaltung / Erreichung Kostendach
  • Energie- und kostenbewusste Konzeption bezüglich der Betriebs- und Unterhaltskosten
  • Nachhaltigkeit von Konstruktionen, Einfachheit der Systeme
  • Flexibilität in der Arealentwicklung

Städtebau und Architektur (Beispiele):

  • Architektonisches Gesamtkonzept
  • Einbezug der zu erhaltenden Bausubstanz
  • Qualität der Aussen- und Freiräume
  • Qualität der Verkehrserschliessung und Parkierung

Jury und Projektorganisation

Auftraggeber: Spitalrat LUKS
Beurteilungsgremium (Preisgericht)

Sachpreisgericht mit Stimmrecht

  • Dr. med. Beat Villiger, Spitalratspräsident LUKS (bis 31.12.2017)
  • Peter Schilliger, Vizepräsident LUKS
  • Benno Fuchs, CEO/Direktor LUKS
  • Dr. med. Richard F. Herzog, Departementsleiter LUKS Wolhusen
  • Florentin Eiholzer, Departementsleiter Betrieb und Infrastruktur LUKS (Ersatz)

Fachpreisgericht mit Stimmrecht

  • Thomas Maurer, dipl. Architekt ETH, Bern (Vorsitz)
  • Lorenzo Giuliani, dipl. Architekt ETH SIA BSA, Zürich
  • Andi Scheitlin, dipl. Architekt ETH SIA BSA, Luzern
  • Herbert Mäder, dipl. Architekt HTL SWB, Luzern
  • Felix Bossart, dipl. Architekt FH, dipl. Psych. FH, Luzern
  • Thomas Stegmeier, dipl. Architekt HTL, Basel (Ersatz)

Eingereichte und beurteilte Projekte

Der Spitalrat und die Projektorganisation danken allen Teams für die engagierte Arbeit im Rahmen des Studienauftrags.
​​​​​​​Weitere Projekte waren:

  •  «belle vue», Grüter Strässle Architekten, Zürich
  • «WohlHus»: fsp Architekten AG, Spreitenbach, Architekt C.F. Møller, DK-Aarhus
  • «Flow»: Team Schneider & Schneider Architekten, Aarau

 

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