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Gesundheitstipp: Früherkennung gynäkologischer Tumore

Gynäkologische Tumore gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Viele dieser Erkrankungen können heute frühzeitig erkannt oder sogar verhindert werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei das HPV. Prof. Dr. med. Christine Brambs, Chefärztin Frauenklinik am Luzerner Kantonsspital und Leiterin des Gynäkologischen Tumorzentrums, klärt auf.
14. Januar 2026
Lesezeit: 2 Minuten
Christine E Brambs WebseiteBanner
Prof. Dr. med. Christine Brambs, Chefärztin Frauenklinik am Luzerner Kantonsspital und Leiterin Gynäkologisches Tumorzentrum

Was genau sind gynäkologische Tumore?

Als gynäkologische Tumore bezeichnet man Krebserkrankungen, die unter anderem die Gebärmutter, die Eierstöcke oder den Gebärmutterhals betreffen können. Ein besonderer Risikofaktor ist das Humane Papillomavirus (HPV). «Dabei handelt es sich um bösartige Veränderungen oder um Vorstufen solcher Veränderungen am Gebärmutterhals, an der Scheide oder auch am äusseren Genital», erklärt Prof. Dr. med. Christine Brambs. 

Eine HPV-Infektion verläuft häufig ohne spürbare Beschwerden. Umso wichtiger sind regelmässige Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt. Dazu gehören auch die bekannten Pap-Abstriche: Zellabstriche vom Gebärmutterhals, mit denen beurteilt werden kann, ob die Zellen gesund sind oder ob bereits Veränderungen bis hin zu Krebsvorstufen vorliegen. «Anhand dieser Abstriche kann man feststellen, ob die Zellen gesund sind oder ob Zell-Veränderungen bis hin zu Vorstufen von bösartigen Tumoren erkennbar sind», so Brambs. 

Gibt es einen Schutz vor HPV?

Mit der HPV-Impfung steht eine wirksame Möglichkeit zur Verfügung, um Vorstufen bösartiger Erkrankungen und bestimmte Krebsarten zu verhindern. Sie bietet einen wichtigen Schutz vor Viren, die Krebs auslösen können – und das für Frauen und Männer ebenso wie für Mädchen und Jungen. «Diese Möglichkeit legen wir allen ans Herz. Mit der HPV-Impfung kann man sehr viel bewirken», schliesst Brambs.

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