2016 so viele Patienten wie noch nie

42'760 stationäre Patientinnen und Patienten, 596'798 ambulante Patientenkontakte, 3223 Geburten, 6853 Mitarbeitende, 1923 Auszubildende: Das LUKS verzeichnete im Jahr 2016 in allen Bereich ein hohes Wachstum.

4. Mai 2017

intensivstation pflege jahresbericht 2016

Medizinisch optimal versorgt

Das hohe Wachstum führt unter anderem zum positiven Jahresergebnis. Im April informierte das LUKS die Öffentlichkeit über den Jahresbericht 2016. Das LUKS erzielte bei einem Umsatz von 905.4 Millionen Franken einen Gewinn von 26.5 Millionen Franken. Davon erwartet der Kanton Luzern als Eigner eine Dividende von 17.7 Millionen Franken. Der Gewinn dient der Finanzierung der anstehenden Investitionen. Das positive Jahresergebnis ist auf ein Wachstum in allen Bereichen zurückzuführen. Der Umsatz nahm im ambulanten Bereich um 6.5 Prozent und im stationären um 0.9 Prozent zu. Die Gründe für den Ergebnisrückgang gegenüber den Vorjahren (Jahresgewinn 2015: 44.9 Millionen Franken) liegen in Tarifsenkungen, stark gestiegenen Personalkosten (z.B. infolge Umsetzung des Arbeitsgesetzes) sowie höheren Abschreibungen aufgrund von dringenden Ersatz- und Neuinvestitionen.

Die steigenden Patientenzahlen verdanken wir der Zentralschweizer und allen voran der Luzerner Bevölkerung, die uns seit Jahren ihr Vertrauen schenkt.

Benno Fuchs, Direktor/CEO
  • Dennoch gehört das LUKS nicht nur medizinisch, sondern auch wirtschaftlich zu den erfolgreichsten Spitälern der Schweiz. Aufgrund des herausforderungsreichen Umfelds müssen grosse Anstrengungen unternommen werden, um das medizinisch hohe Leistungsniveau weiterzuentwickeln und auch künftig positive finanzielle Resultate zu erzielen. Die Optimierung von Prozessen, Strukturen und weitere kostensenkende Massnahmen sind dabei laufend notwendig.

Expertise weiter ausbauen

Die bestmögliche medizinische Versorgung der Zentralschweizer Bevölkerung steht im Zentrum aller Bestrebungen. Dank der ständigen medizinischen Entwicklung am LUKS und den Partnerschaften mit Spitälern, weiteren Gesundheitsinstitutionen sowie den zuweisenden Ärzten wird die Expertise konsequent hoch gehalten. Wie in der Versorgung von Schwerverletzten, einem Bereich der hoch spezialisierten Medizin (HSM): Das LUKS verfügt über eines der wenigen Traumazentren in der Schweiz, welches hohe Anforderungen in der Versorgung von schwerverletzten Patienten erfüllt. Das LUKS ist Gründungsmitglied des ersten Traumanetzwerks der Schweiz und zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Dies gibt Patientinnen und Patienten die Sicherheit, schnellstmöglich am richtigen Ort die optimale Behandlung zu erhalten.

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