Bauen am Luzerner Kantonsspital: Die nächsten Schritte

Die Planung der baulichen Massnahmen an den Standorten Luzern und Wolhusen des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) schreitet voran. Der Spitalrat hat Ende 2016 das weitere Vorgehen in einzelnen Bauprojekten festgelegt.

18. Januar 2017

Lesezeit: 4 Minuten
luks luzern bauen

«Wir planen im Interesse zukünftiger Generationen und haben den Anspruch, alle Gross-bauprojekte mit dem Blick fürs Ganze anzugehen», fasst Dr. med. Beat Villiger, Präsident Spitralrat, die Entscheidungen des Spitalrats zusammen. Dieser hat die nächsten Schritte für die baulichen Massnahmen festgelegt. Damit ist auch in Zukunft eine wohnortsnahe Versorgung der Zentralschweizer Bevölkerung auf hohem Niveau gewährleistet.

LUKS Wolhusen: Neubau mit Rehabilitation

Die Wettbewerbsausschreibung des LUKS Wolhusen steht nach Abschluss der Machbar-keitsstudie kurz bevor. Bis 2022 soll der Neubau gemäss heutigem Planungsstand im nördlichen Teil des Areals zu stehen kommen. Das LUKS bekennt sich damit einmal mehr zu einer wohnortsnahen medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung.

Wie vom Regierungsrat definiert, umfasst das medizinische Leistungsangebot die erweiterte Grundversorgung mit der Inneren Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, der Chi-rurgie, der Orthopädie als Schwerpunkt sowie die muskuloskelettale Rehabilitation. Für Letztere besitzt das LUKS ebenfalls einen Leistungsauftrag des Kantons Luzern. Geplant sind 56 Einzelzimmer im Akutbereich, die teilweise mit zwei Betten ausgestattet werden können. Für die Rehabilitation geht das LUKS im Rahmen des Wettbewerbs von 20 Bet-ten mit Möglichkeit einer späteren Erweiterung aus. Mit der Rehabilitation wird bereits im bestehenden Gebäude im dritten Quartal 2017 gestartet. Der Fokus der Abteilung liegt auf der Wiederherstellung der physischen Fähigkeiten von Patienten mit teils schwerwiegen-den Einschränkungen des Bewegungs- und Stützapparats bei Erkrankungen, nach Unfäl-len und Operationen.

LUKS Luzern: Mehr Platz im Kinderspital

Die zweite Phase der Überbrückungsmassnahmen bis zum Neubau des Kinderspitals des LUKS wird wie angekündigt umgesetzt. Die Neonatologie und der Bereich zur Aufberei-tung von Muttermilch werden aus dem Kinderspital in das Gebäude der Frauenklinik ver-legt. Die dadurch freigewordene Fläche wird zur Verbesserung der Infrastruktur im statio-nären Bereich verwendet. So werden 6-Bett-Zimmer in 4-Bett-Zimmer umgewandelt und die Zahl der Zweibettzimmer und der Nasszellen wird erhöht. Neu erhält das Kinderspital Einbettzimmer sowie einen Aufwachraum, der den hochmodernen OP-Bereich ergänzt. "Unser Ziel ist eine Verbesserung der Infrastruktur für Patienten, Besucher und das Per-sonal", erklärt Benno Fuchs, Direktor/CEO, und ergänzt weiter: "Gleichzeitig beschränken wir uns auf das Notwendigste, da der Neubau des Kinderspitals unbestritten ist und im 2025 bezogen werden soll."

Massnahmen im Mobilitätsbereich

Mit den Überbrückungsmassnahmen im Kinderspital wird auch eine weitere Verbesserung der Erreichbarkeit des Standorts Luzern in Angriff genommen. Das LUKS Luzern erhält 2018 im Osten des Areals ein neues Parkhaus. Der 7-stöckige Bau bietet Raum für rund Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) ist das grösste Zentrumsspital der Schweiz. Es umfasst die Standorte Luzern, Sursee und Wolhusen sowie die Luzerner Höhenklinik Montana. Über 6600 Mitarbeitende sorgen rund um die Uhr für das Wohl der Patientinnen und Patienten. Das LUKS verfügt über 850 Akutbetten und versorgt ein Einzugsgebiet mit rund 700 000 Ein-wohnern. Es behandelt jährlich über 41 000 stationäre Patientinnen und Patienten und zählt über 570 000 ambulante Pati-entenkontakte. Die Kliniken und Institute des LUKS bieten medizinische Leistungen von höchster Qualität. 600 Fahrzeuge und deckt den Bedarf an zusätzlichen Parkplätzen. Dieser ergibt sich durch die jährlich wachsenden Patienten- und Mitarbeiterzahlen. Damit das LUKS Luzern für alle Personen erreichbar bleibt, werden gemeinsam mit der Stadt und dem Verkehrs-verbund Luzern seit längerem sämtliche Aspekte der Mobilität gefördert. So beteiligt sich das LUKS an den ÖV-Abonnementen seiner Mitarbeitenden und erweiterte die Zwei-Rad- Parkplätze. Der Zugang zum Hauptgebäude wird mit einer neuen Passerelle vereinfacht, die Bushaltestelle "Kantonsspital" neu angeordnet sowie die ÖV-Anbindung optimiert.

600 Fahrzeuge und deckt den Bedarf an zusätzlichen Parkplätzen. Dieser ergibt sich durch die jährlich wachsenden Patienten- und Mitarbeiterzahlen. Damit das LUKS Luzern für alle Personen erreichbar bleibt, werden gemeinsam mit der Stadt und dem Verkehrs-verbund Luzern seit längerem sämtliche Aspekte der Mobilität gefördert. So beteiligt sich das LUKS an den ÖV-Abonnementen seiner Mitarbeitenden und erweiterte die Zwei-Rad- Parkplätze. Der Zugang zum Hauptgebäude wird mit einer neuen Passerelle vereinfacht, die Bushaltestelle "Kantonsspital" neu angeordnet sowie die ÖV-Anbindung optimiert.

Informationsveranstaltung, 2. Februar 2017, Restaurant Rössli, Wolhusen

Das LUKS informiert die interessierte Bevölkerung des Einzugsgebiets Standort Wolhusen aus erster Hand über den Neubau. Referenten: Dr. med. Beat Villiger, Präsident Spital-rat; Peter Schilliger, Vizepräsident Spitalrat; Benno Fuchs Direktor/CEO; Dr. med. Richard Herzog, Departementsleiter LUKS Wolhusen. Vertreter Kanton Luzern: Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher Gesundheits- und Sozialdepartement.

Donnerstag, 2. Februar 2017, 19.00 Uhr , Restaurant Rössli, Wolhusen

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für weitere Auskünfte steht das LUKS gerne zur Verfügung.
Ramona Helfenberger
Mediensprecherin Unternehmenskommunikation
041 205 43 03
ramona.helfenberger@luks.ch

Kontakt

Luzerner Kantonsspital
Unternehmenskommunikation
Spitalstrasse
6000 Luzern 16

kommunikation@luks.ch

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