«Geht nicht gibt es nicht.»

Maria Müller im Portrait (Sekretariat Co-Chefärztin Brustzentrum & Leitende Ärzte)

15. Januar 2019

Lesezeit: 3 Minuten
Maria Müller, Sekretariat Co-Chefärztin Brustzentrum & Leitende Ärzte, im Portrait

Ich bin eine Frühaufsteherin und beginne meinen Arbeitstag um 6.00 Uhr. Es ist um diese Zeit noch sehr ruhig und ich kann ungestört schon vieles vorbereiten – z. B. für Fortbildungen, diverse Termine checken oder die E-Mails beantworten. Ab 7.00 Uhr beginnen die Ärzte ihre Arbeit. Mein kleines Büro teile ich mit zwei aufgestellten Kolleginnen im Wechsel. Unsere Tür ist immer offen, sonst würde ich mich eingeengt fühlen. Ich liebe den Kontakt mit allen Mitarbeitenden der Frauenklinik, darum kommen sie auch gerne mit ihren Anliegen vorbei. Sie wissen: « Geht nicht gibt es nicht .»

Abwechslungsreiche Tätigkeit

Meine Hauptaufgabe ist das Unterstützen und Entlasten der Co-Chefärztin des Brustzentrums und der Leitenden Ärzte. Ich bin für acht Personen zuständig. Ich führe Korrespondenz, nehme Anrufe entgegen, organisiere und überwache die Termineinhaltung und helfe bei der Zertifizierung des Brustzentrums mit. Daneben plane und organisiere ich Konferenzen, überregionale Fortbildungen, Symposien und Vortragsabende. Also eine sehr vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit.

Starke Verbundenheit – seit über 40 Jahren

Schon 1976 bin ich in Kontakt mit dem LUKS gekommen. Ich besuchte damals die Hebammenschule in Luzern, die zu dieser Zeit hier auf dem Spitalareal noch angegliedert war. Die Schule wurde sehr streng geführt und nach drei intensiven Jahren hatte man das Handwerk gelernt und war auf das Berufsleben vorbereitet. Nachtwachen waren zu dieser Zeit einfach zu planen. Da wurde einfach ein Strich auf dem Planblatt gemacht von 10 bis 14 Tagen am Stück. Man hatte dann nur Zeit zum Arbeiten und die Freunde mussten warten. Damals mussten wir noch intern im Schwesternhaus wohnen. Wir wurden sehr genau überwacht und kontrolliert von der Hausmutter. Männerbesuche beispielsweise waren bis zum 20. Altersjahr verboten. Es wurde mit Beendigung der Ausbildung gedroht. Wir haben es aber trotzdem immer wieder mal am Wochenende gewagt. Ständig mit der Angst, von der Hausmutter erwischt zu werden, die oft für Kontrollen im Eingang hinter einer Säule wartete.

Vieles hat sich seit meinen Anfängen hier verändert. Doch etwas ist für mich stets gleich geblieben: Das LUKS ist für mich ganz wichtig. Seit der Hebammenschule arbeite ich hier – nach meiner Diplomierung 26 Jahre im Hebammendienst im Gebärsaal, ab 2002 dann als Stationssekretärin und später in der Tarmed-Administration und am Empfang. Seit vier Jahren arbeite ich nun vollumfänglich im Arztsekretariat der Frauenklinik.

Das Unmögliche möglich machen

Es macht Freude und bringt Zufriedenheit, Teil eines tollen Teams zu sein und eigenverantwortlich und effizient die mir zugeteilten Organisationsabläufe zu planen, umzusetzen, Fachkenntnisse anzuwenden und weiterzugeben, freut mich. Ich geniesse es sehr, dass ich meinen Arbeitsalltag selbstständig gestalten kann und nie weiss, wann der nächste unvorhergesehene Auftrag ins Büro flattert. Ich liebe es, Unmögliches möglich zu machen.