Heilung dank Forschung und Engagement

3 Fragen an Prof. Dr. med. Thomas J. Neuhaus, Departementsleiter Kinderspital und Chefarzt Pädiatrie zum internationalen Kinderkrebstag.

18. Februar 2020

Lesezeit: 2 Minuten
Kinderspital neuhaus 2

Herr Prof. Dr. Neuhaus, erkranken viele Kinder an Krebs?

Wir sprechen bei uns von bösartigen Erkrankungen. Da gibt es eine ganze Reihe von verschiedensten Krankheitsbildern. Wir stellen nicht die Anzahl der Erkrankungen ins Zentrum, sondern jedes einzelne betroffene Kind. Schweizweit zählen wir jährlich etwa 220 erkrankte Kinder. Den meisten Kindern können wir zum Glück sehr gut helfen.

Das diesjährige Jahresthema heisst Forschung. Wird an unserem Kinderspital ebenfalls geforscht?

Ja, unsere Ärzteteams betreiben intensiv klinische Forschung und wir sind bei zahlreichen Therapieoptimierungsstudien dabei. Zudem  sind wir mit anderen Kinderspitälern und mit Unispitälern schweizweit und international vernetzt. Unsere Ärztinnen und Ärzte setzen für jedes Kind alle Hebel in Bewegung, um die beste und aktuellste Behandlung zusammenzustellen.

Was wünschen Sie sich für die Kindermedizin der Zukunft?

Ich wünsche mir, dass wir alle gemeinsam das Beste für erkrankte Kinder tun. Das ist Forschung und Engagement – da können wir wirklich alle etwas tun. Ich freue mich jeden Tag über den grossartigen fachlichen und persönlichen Einsatz meiner Mitarbeitenden am Kinderspital. Ganz wichtig sind die Eltern und Familien von erkrankten Kindern: Sie brauchen jede Unterstützung vom Freundeskreis, von Nachbarn und auch von verständnisvollen Arbeitgebern. Dann schätze ich die Zusammenarbeit mit den Kinderarztpraxen und der Kinderspitex. Und ein grosser Wunsch geht an die Politik: Es braucht genügend Geld für eine gute Kindermedizin – denn Kinder sind keine kleine Erwachsene.

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