Pflegeteam: Neue Shuttle-Station

Sanfter Transport für die Kleinsten

19. August 2020

Lesezeit: 2 Minuten
anmerkung

Amelie kam am 10.4.2019 in der 25. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von 740 g in der Frauenklinik zur Welt. Noch vor wenigen Jahren wäre Amelie nach der Erstversorgung im Gebärsaal zwei Mal umgebettet worden: zuerst in die Transportisolette für den Transfer auf die Kinderintensiv im Kinderspital und dann bei Ankunft dort auf ihren Patientenplatz. Diese Umplatzierungen sind für den kleinen Körper mit einem hohen Risiko für Hirnblutungen und weitere lebensbedrohliche Komplikationen verbunden.

Umbetten vermeiden

Seit kurzem steht dem Behandlungsteam für den Transport von extrem Frühgeborenen und anderen Risikogeburten eine Shuttle-Station zur Verfügung. Sie ermöglicht, risikoreiche Umplatzierungen zu vermeiden.

Die Shuttle-Station ist eine transportable Stromquelle für die Isolette, welche bei dieser Patientengruppe das erste Mittel der Wahl als Patientenbett darstellt. Sie wird an das Bett angeschlossen und liefert den Strom für das Bett sowie Zusatzgeräte wie Beatmungsgerät, Infusomaten, Temperaturregelung und Monitor. Auch das medizinische Gasmanagement von Sauerstoff und Druckluft wird während interner Verlegungen unterbrechungsfrei betrieben.

Gleiche Isolette in Gebärsaal und Intensivstation

Angekommen auf der Intensivstation werden alle Transportgeräte auf die stationären Geräte gewechselt. Anschliessend wird der Shuttle abgekoppelt und für den nächsten Einsatz vorbereitet.

Dank der Shuttle-Station konnte Amelie direkt nach ihrer Geburt in diejenige Isolette gelegt werden, in welcher postnatal im Gebärsaal alle invasiven Interventionen zur Stabilisierung durchgeführt wurden, in welcher der Transfer auf die Intensivstation stattfand und in welcher sie ihre erste Lebenswoche verbrachte. Amelie musste nicht zusätzlich bewegt und gestört werden. Ein unterbrechungsfreies Temperatur- und Beatmungsmanagement war möglich, so dass sie trotz den erschwerten Bedingungen den bestmöglichen Start ins Leben hatte.

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