So viele Patienten behandelt wie noch nie

Am Luzerner Kantonsspital (LUKS) wurden im vergangenen Jahr insgesamt 42'649 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 618'334 ambulante Patientenkontakte verzeichnet. Damit stieg die Gesamtzahl stationärer Patienten und spitalambulanter Patientenkontakte gegenüber dem Vorjahr um 3.3 %. An den drei Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen erblickten ferner 3'334 Kinder das Licht der Welt – ein neuer Rekord.

25. April 2018

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Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2017 zurück: An den vier Standorten Luzern, Sursee, Wolhusen und Montana wurden gesamthaft so viele Patienten behandelt wie noch nie. Das geht aus dem jüngsten Jahres- und Finanzbericht 2017 hervor. «Die ungebrochen hohen Behandlungszahlen werten wir als starkes Zeichen des Vertrauens», bilanziert Dr. Ulrich Fricker, Präsident des Spitalrats. «Das LUKS geniesst dank der hervorragenden medizinischen Versorgungsqualität einen sehr guten Ruf in der Bevölkerung, bei den Zuweisern und bei den Nachsorgern.»

Investitionen zugunsten hochstehender Versorgungsqualität

Zugunsten einer hochstehenden, umfassenden und am Patientennutzen ausgerichteten medizinischen Versorgung konnten 2017 ferner wichtige Bau- und Investitionsvorhaben plangemäss weiterverfolgt oder abgeschlossen werden. So erneuerte das LUKS beispielsweise seine Spitalzentren in Luzern, Sursee und Wolhusen in verschiedenen Bereichen zugunsten der Bedürfnisse der modernen Medizin. Leuchtende Beispiele dafür waren das in Luzern in Betrieb genommene neue Notfallzentrum und Zentrum für Intensivmedizin, der neu zur Verfügung stehende und zu den modernsten seiner Art zählende Hybrid-Operationssaal, das neu eröffnete Rehazentrum am LUKS Wolhusen oder die Excellence-Abteilung am LUKS Sursee. «Es ist uns gelungen, hinsichtlich Leistungsangebot und Qualität einen weiteren Sprung nach vorne zu machen und uns dank gezielter Kooperationen weiterzuentwickeln.» Das Netzwerk LUNIS (Luzerner Nidwaldner Spitalregion), gleich wie die Zusammenarbeit mit dem Zuger Kantonsspital und dem Kantonsspital Uri, konnten im vergangenen Jahr gezielt weiter vertieft werden – ein wichtiger Schritt, um als Spital auch künftig in einem stark von Umfeldveränderungen Bestand zu haben.

Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Trotz wachsendem Preis-, Kosten- und Konkurrenzdruck als direkte Folge der angepassten Behandlungstarife und der Vorgabe durch Bund und Kanton Luzern zum Versorgungsprinzip «ambulant vor stationär» schliesst die Jahresrechnung 2017 des LUKS positiv. Bei einem Umsatz von CHF 937.2 Mio. wurde ein Gewinn von CHF 10.2 Mio. erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der betriebliche Ertrag um 3.5 % zu. Hemmend auf das Gewinnergebnis ausgewirkt hat sich eine im Rahmen der Reglementsänderung der Vorsorgeeinrichtung Luzerner Pensionskasse getätigte Rückstellung. Auch höhere Personalkosten aufgrund zusätzlich geschaffener Stellen, welche mit den steigenden Patientenzahlen und den laufenden Grossprojekten im Bereich Bau und Informatik einhergehen, sowie höhere Ausgaben beim medizinischen Bedarf und die erwähnten regulatorischen Vorgaben von Bund und Kanton wirkten sich spürbar auf den Betriebsaufwand und damit den Gewinn aus.

Kein Ausruhen möglich

«Wenn ein Spital in der Schweiz im Jahr 2017 in einem herausfordernden Umfeld qualitativ hochstehende Arbeit leistet, die personelle und finanzielle Kraft zur Innovation besitzt und wirtschaftlich positiv abschliesst, hat es vieles richtig gemacht», fasst Benno Fuchs, CEO/Direktor des Luzerner Kantonsspitals (LUKS), das Geschäftsjahr 2017 zusammen. Aber: «Dass wir trotz hoher und umfassender Leistungserbringung und mehr Umsatz aufgrund externer Faktoren weniger Gewinn erwirtschaften, stellt für die nächsten Jahre eine grosse Herausforderung dar.» Alleine die verordneten Massnahmen im Bereich Tarmed 2018 dürften zu einer deutlichen Gewinnminderung von ca. CHF 20 Mio. führen, die es zu kompensieren gilt. «Es muss uns gelingen, auch künftig weiterhin in kompetente Mitarbeitende, innovative Technologien und bauliche Erneuerungen zugunsten der medizinischen Qualität und damit zum Wohl der Bevölkerung zu investieren.» Das LUKS setzt deshalb nicht auf eine solitäre Einzellösung, sondern auf breit abgestützte Partnerschaften, Kooperationen und eine sinnvolle Vernetzung zwischen den verschiedenen Gesundheitsdienstleistern. «Wir sind überzeugt, dass sich eine qualitativ hochstehende, wirtschaftliche und wohnortsnahe Grund- und Spezialversorgung eben nur in enger Zusammenarbeit mit anderen Anbietern optimal gewährleisten lässt.»

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