Warum machen wir LUKiS?

Am Luzernen Kantonsspital ist die Digitalisierung seit Jahren ein zentrales Unternehmensthema und hat zur grundlegenden Frage geführt: Wie sieht die Medizin in 10 Jahren aus? Mit Bestimmtheit lässt sich nur dies sagen: Rasant beschleunigt und einem Mehr an Daten. Hier setzt das neue Klinikinformationssystem LUKiS an.

Video: Im Gespräch mit Benno Fuchs, CEO/Direktor des LUKS

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00:08 Anmoderation
00:38 Warum machen wir LUKiS?
02:08 Was sind die konkreten Ziele von LUKiS?
02:20 Erstes Ziel: Erhöhung Qualität und Patientensicherheit
03:08 Zweites Ziel: Erhöhung Effizienz
03:53 Drittes Ziel: Mehr Zeit für Kernaufgaben
04:37 Kurze Zusammenfassung
05:06 Warum ist LUKiS so teuer?
06:30 Schlusswort
07:01 Abmoderation

LUKiS ersetzt Insellösungen, diverse Anwendungen und Systeme und die damit verbundenen Schnittstellen.

Xaver Vonlanthen, Projektleiter LUKiS

Eine gemeinsame digitale Plattform für alle

Unsere drei Kliniken mit über 100 Abteilungen und 7000 Mitarbeitenden produzieren und sammeln täglich unzählige Daten – vom Laborbericht bis zur Operationsdokumentation. Dazu kommen Handnotizen, Papierberichte, Röntgenbilder, Hausarztbriefe und vieles mehr. Eine riesige Menge.

Soviel, dass wir uns sagen mussten: Jetzt müssen wir unsere Informationen neu organisieren. Wenn – als Beispiel – bei einem Notfallpatienten über 50 Fachpersonen an der Behandlung beteiligt sind, dann müssen an einem Spezialistenspital alle Beteiligten rund um die Uhr auf dem gleichen und aktuellsten Informationsstand sein. Ohne suchen, ohne lange Rückfragen, sofort und übersichtlich.

Schneller Zugriff auf relevante Informationen

Es ist unser Ziel, dass das LUKS sukzessive die siebte und höchste Stufe der EMRAM-Kriterien erreicht. EMRAM ist das europäische Bewertungssystem für den Digitalisierungsgrad von Kliniken. Unsere Spezialisten und Pflegeteams wie auch die zuweisenden Ärzte und Kliniken, mit denen wir zusammenarbeiten, werden rasch und gezielt Zugriff auf alle nötigen Informationen erhalten – papierlos und rund um die Uhr.

Alle an der Behandlung beteiligten Ärzte- und Pflegeteams haben jederzeit Zugriff auf die jeweilige Krankheitsgeschichte. So können die Ärzte den Patienten ganzheitlich betrachten und entsprechend fundiert entscheiden – egal, wo sie sich gerade befinden. Informationen sind nur wertvoll, wenn sie rasch, unkompliziert und vollständig verfügbar sind.

Information ist nur wertvoll, wenn sie rasch, unkompliziert und vollständig verfügbar ist.

Dr. med. Marco Rossi, Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene LUKS

Einbezug der Patienten und zuweisenden Hausärzten

LUKSLink: Für den Datenaustausch zwischen Zuweiser und dem LUKS wurde LUKSLink entwickelt. Dabei handelt es sich um ein spezielles Portal für zuweisende Praxen. Dies ermöglicht eine zukunftsgerichtetere Zusammenarbeit und einen schnelleren und umfassenderen Datenaustausch.

MeinLUKS: Das ist das Patientenportal des LUKS und ebenfalls Teil des Grossprojekts LUKiS. Es bietet mehr Funktionalitäten als das EPD, ist interaktiv und eröffnet neue Möglichkeiten, die Patienten aktiv und eng in die Behandlung einzubeziehen.

Andere wichtige Fragen rund um LUKiS

Antworten gibt es hier...

Team und Kontakt

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lukis@luks.ch