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«Es gilt, das Netzwerk optimal zu nutzen»

Für den Erfolg der LUKS-Gruppe wird es unabdingbar sein, die Angebote über alle Standorte aufeinander abzustimmen. Die Zeit autarker Grundversorgungsspitäler mit einem umfassenden Leistungsangebot ist vorbei, erklärt Dr. med. Guido Schüpfer, Leiter Medizinsteuerung und -koordination.
16. Juli 2022
Lesezeit: 2 Minuten
Guido Schüpfer Testimonial

Dr. med. Guido Schüpfer, Leiter Medizinsteuerung und -koordination.

Das Gesundheitssystem hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Treiber sind der medizinische Fortschritt und die Digitalisierung sowie der Trend zur Ambulantisierung. Gleichzeitig mangelt es an Fachkräften, von denen zunehmend eine weitere Spezialisierung verlangt wird (siehe Grafik).

All diese Einflussfaktoren haben Konsequenzen für die Leistungserstellung und die Angebotsgestaltung an den Spital-Standorten der LUKS Gruppe. Über die vergangenen Jahre hat das LUKS an einem schweizweit beachteten Versorgungsnetzwerk gewoben und konnte das Spital Nidwalden als wichtiges Glied ins Netzwerk verbindlich integrieren. Für die Qualität der Leistungen sowie den wirtschaftlichen Erfolg muss dieses Netz nun optimal genutzt werden. Dafür wird das LUKS konsequent seine Ressourcen und Fähigkeiten im Verbund zur Geltung bringen müssen.

Die Angebote der Standorte sind aufeinander abzustimmen.
Die Angebote der Standorte sind aufeinander abzustimmen.

Die Zeit autarker Grundversorgungsspitäler mit einem umfassenden Leistungsangebot ist vorbei. Vielmehr ist ein abgestimmtes Zusammenspiel über alle Standorte unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg. Wichtige Einheiten wie Intensiv-, Notfall- und Bettenstationen sowie stationäre und ambulante OP-Zentren sind wirtschaftlich gesehen sehr auslastungssensitiv; diese Kapazitäten können im Netzwerk nur ohne Standortegoismen erfolgreich untereinander abgestimmt werden. Entsprechend müssen wir uns organisieren.

Dank unseren IT-Plattformen und unserem Radiologie-Netzwerk sind wir technisch gut vorbereitet. Darauf aufbauend gilt es nun, an jedem Standort im Netzwerk die Knotenpunkte auszugestalten: herzlich – kompetent – und vernetzt.

Dieser Text erschien im luksmagazin, der Zeitschrift für die Zuweiserinnen und Zuweiser der LUKS Gruppe. Verfasst wurde der Text von Dr. med. Guido Schüpfer, Leiter Medizinsteuerung und -koordination (CMO). 

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