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LUKS-Arzt und Digitalisierungsprofi in internationales Critical Care Steuerungsgremium von EPIC berufen

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) bestätigt seine europäische Vorreiterrolle in der Spitaldigitalisierung. Dr. med. Benjamin Hess, Consultant am Zentrum für Intensivmedizin (ZIM) am Standort Luzern, ist von Weltmarktführer Epic in dessen Critical Care Steering Board berufen worden. Hier wird er sowohl seine Fachexpertise in Intensivmedizin wie auch seine Erfahrung und Kompetenz in der Digitalisierung einbringen. Die Steering Boards helfen mit, die weltweite Digitalisierung des Gesundheitswesens zu Gunsten der Patientinnen und Patienten und der Mitarbeitenden weiterzuentwickeln.
2. Dezember 2023
Lesezeit: 3 Minuten
Dr. med. Benjamin Hess, Consultant am Zentrum für Intensivmedizin (ZIM) am Standort Luzern, ist von Weltmarktführer Epic in dessen Critical Care Steering Board berufen worden.
Dr. med. Benjamin Hess, Consultant am Zentrum für Intensivmedizin (ZIM) am Standort Luzern, ist von Weltmarktführer Epic in dessen Critical Care Steering Board berufen worden.

Der Softwarehersteller Epic gehört mit über 2000 betreuten Kliniken weltweit zu den Branchenführern im Bereich Spitaldigitalisierung. Zum Netzwerk gehören namhafte Spitalgruppen wie die amerikanischen Mayo-Kliniken, die Cleveland Clinic (Ohio), das Stanford Hospital (Kalifornien) oder das britische Cambridge University Hospital. In Europa arbeiten bereits gegen 100 Kliniken mit Epic, wobei das LUKS als erstes und bislang einziges deutschsprachiges Spital eine Pionierrolle einnimmt.

Der Intensivmediziner Benjamin Hess ist seit 2018 am LUKS tätig. Neben der Arbeit am Patientenbett ist er mittlerweile einer der erfahrensten Spezialisten im Bereich Spitaldigitalisierung. Er entwickelt das Luzerner Klinikinformationssystem LUKiS, die EPIC-Anwendung am LUKS, gemeinsam mit einem Spezialisten-Team aus Informatik und Medizin ständig weiter. Ziel ist, durch Digitalisierung wesentlich zur Behandlungssicherheit und zum Behandlungserfolg beizutragen. LUKiS wird in allen Behandlungsfeldern laufend den aktuellen Patientenbedürfnissen und den neusten medizinischen Behandlungs-Schemata angepasst. Das Zentrum für Intensivmedizin ZIM hat auch intern am LUKS in Digitalisierungsfragen eine Vorreiterrolle. Die Behandlung und Überwachung schwer erkrankter Patientinnen und Patienten bringt eine Fülle von Behandlungsinformationen und -entscheidungen, welche den spezialisierten Ärzte- und Pflegeteams rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen. Dies ist jetzt dank einer umfassenden und flexiblen Digitalisierungslösung möglich.

Covid-Innovation bringt LUKS in internationalen Fokus

Benjamin Hess ist es während der Covid-Phase gelungen, mit dem Epic-System einen Überwachungs- und Behandlungsablauf in LUKiS aufzubauen, welcher die Teams bei der Betreuung von Schwerstkranken optimal unterstützt. Aufgrund seiner ausserordentlichen Kompetenz und seiner Erfahrung aus den täglichen Anforderungen eines grossen Zentrumsspitals ist Benjamin Hess nun in das Critical Care Steering Board von Epic berufen worden. Die Fachboards diskutieren und entscheiden über die globale strategische Weiterentwicklung in ihrem Fachbereich. Dr. Hess ist einer von zwölf ausgewählten Spital-Ärzten, welche im «Critical Care Specialty Steering Board» diesen Bereich der hochspezialisierten Medizin weltweit mitbestimmen. Führende Kliniken wie John Hopkins Medicine und die Cleveland Clinic sind im Board vertreten.

Digitalisierung für Flexibilität und Effizienz für noch mehr Behandlungsqualität

Mit dem Klinikinformationssystem LUKiS gehört das Luzerner Kantonsspital zu den führenden Spitälern im Bereich der Spitaldigitalisierung in Europa. Den über 8000 LUKS-Mitarbeitenden steht mit LUKiS ein System zur Verfügung, in dem sämtliche Behandlungsinformationen zentral im jeweiligen persönlichen digitalen Patienten-Dossier gespeichert sind. Benjamin Hess dazu: «Damit wir uns auf unsere Patientinnen und Patienten fokussieren können, müssen alle Beteiligten rund um die Uhr umfassend, objektiv und detailliert im Bild sein. Die Informationsfülle muss aber so strukturiert sein, dass sie in der jeweiligen Behandlungssituation übersichtlich und nützlich ist. Diese Individualisierung für die Fachbereiche – eine der flexiblen Möglichkeiten des Systems – ist ein immenser Behandlungs- und Qualitätsvorteil. Hier entwickeln wir LUKiS laufend weiter».

Mit dem Tool LUKSLink haben auch Haus- und Facharztpraxen Zugriff auf die Behandlungsinformationen ihrer Patientinnen und Patienten, welche am LUKS behandelt werden, sofern diese einverstanden sind. Die Patientinnen und Patienten am LUKS verfügen zudem mit der App MeinLUKS über einen eigenen Zugriff auf ihre persönlichen Behandlungsinformationen.
Aktuell bereiten auch die Berner Insel Gruppe und weitere grosse europäische Kliniken die Digitalisierung mit Epic vor.

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