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Regierungsrat legt aktualisiertes Angebot am LUKS Wolhusen fest

Im Neubau des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) Wolhusen, das voraussichtlich 2028 in Betrieb genommen wird, werden künftig 80 Spitalbetten angeboten. Der Regierungsrat hat entschieden, dass das LUKS 40 Betten in der Grundversorgung und je 20 Betten in der Orthopädie und Rehabilitation zur Verfügung stellen muss. Er hat auch die weiteren Bereiche des Leistungsangebots für eine umfangreiche Grundversorgung im bisherigen Umfang definiert.
1. Februar 2024
Lesezeit: 2 Minuten

Der Regierungsrat hat bezüglich Leistungsangebot des LUKS Wolhusen den 2022 gefällten Entscheid bestätigt, dass im neuen Spital 80 Betten angeboten werden. Neu sollen aber 40 Betten für Behandlungen und Eingriffe im Rahmen der stationären Grundversorgung (Medizin/Chirurgie) sowie für Gynäkologie/Geburtshilfe eingesetzt werden. 20 Betten sollen für orthopädische Eingriffe zur Verfügung stehen und 20 Betten für die Rehabilitation (mit dem Schwerpunkt muskuloskelettale Rehabilitation).

Weiter beauftragt der Regierungsrat das LUKS, das neue Spitalgebäude möglichst flexibel zu planen und zu bauen, damit spätere Anpassungen aufgrund der Entwicklung für ambulante und stationäre Angebote so einfach wie möglich realisiert werden können. Zudem muss eine spätere Erweiterung um rund 20 Betten im Bedarfsfall möglich sein, sofern sich ein solcher Bedarf dereinst ergeben sollte. Die Inbetriebnahme des neuen Spitals in Wolhusen ist für voraussichtlich 2028 geplant.

Zum aktualisierten Leistungsangebot, das der Regierungsrat definiert hat, zählen weiter: 
 

  • Eine akutsomatische Grundversorgung mit einer 24-Stunden-Notfallversorgung (Notfalldienst inklusive einer Notfall-Bettenstation).
  • Die Notfallpraxis ist rund um die Uhr mit mindestens einem Facharzt oder einer Fachärztin besetzt.
  • Das Spital sieht vier Operationssäle vor (zwei stationär, zwei ambulant).
  • Es gibt ein umfangreiches Sprechstundenangebot in verschiedenen medizinischen Fachgebieten mit den entsprechenden medizinischen Einrichtungen wie konventionelles Röntgen, CT, MRI und Endoskopie. Die teleradiologische Befundung wird zusammen mit dem LUKS Luzern betrieben.
  • Eine Intensivüberwachungsstation (Intermediate Care, IMC) zur Patientenüberwachung.
  • Das Rettungsdienst-Angebot wird bedarfsgerecht weitergeführt.
  • Es werden weiterhin Aus- und Weiterbildungsstellen angeboten. Zudem soll das LUKS Wolhusen weiterhin in das Praxisassistenzprogramm und das Luzerner Curriculum Hausarztmedizin einbezogen sein.

Sie finden hier die vollständige Medienmitteilung der Luzerner Regierung

 

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