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Zentralschweizer Dosisnetzwerk: Täglich fast 1'000 Untersuchungen

Im Zentralschweizer Dosismanagementsystem (DMS) werden Daten von bildgebungsgestützten Untersuchungen und Interventionen automatisiert gesammelt und analysiert. Dadurch wird die Strahlenexposition harmonisiert und optimiert, zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten. Das Projekt soll führend in ganz Europa werden.
19. Juli 2022
Lesezeit: 1 Minute
Am LUKS werden täglich hunderte von bildgebenden Verfahren durchgeführt.

Am LUKS werden täglich hunderte von bildgebenden Verfahren durchgeführt.

Die Radiologie und Nuklearmedizin des LUKS initiiert gemeinsam mit dem Spital Nidwalden, den Kantonspitälern Obwalden, Uri, Zug, dem Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil und der MILAG das Zentralschweizer Dosismanagementsystem (DMS). Ziel ist, Dosis- und weitere Daten von bildgebungsgestützten Untersuchungen und Interventionen automatisiert zu sammeln und zu analysieren. Das Projekt strebt an, das grösste Dosismanagementsystem seiner Art der Schweiz oder gar Europas zu werden.

dosisnetzwerk

Das Hauptunterscheidungsmerkmal zu ähnlichen Systemen ist, dass mehrere Organisationen eingebunden sind und es alle medizinischen Bildgebungsmodalitäten mit ionisierender Strahlung (CT, RF, NM, PT, MG, CR, IR) plus MR und Ultraschall umfasst. Dies entspricht mehr als 330'000 Untersuchungen pro Jahr. Die Datenanalysen ermöglichen es, Verbesserungspotenzial bei den Geräteprotokollen zu finden und gezielt Massnahmen zur Optimierung der Strahlendosis einzuleiten.

Da die manuelle Datenerhebung völlig entfällt, werden die personellen Ressourcen geschont. Die involvierten Institutionen profitieren von der interkantonalen Vernetzung durch den Know-how-Transfer und die Forschungsmöglichkeiten. Auch unsere Patientinnen und Patienten gewinnen: Die Strahlenexposition in der Zentralschweiz wird harmonisiert und optimiert.

Dieser Text erschien im luksmagazin, der Zeitschrift für die Zuweiserinnen und Zuweiser der LUKS Gruppe. Verfasst wurde der Text von Dr. phil. Thiago Lima, Medizinphysiker, und Mirjam Heinrich, Leitung Strahlenschutz. 

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