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Rhythmologie, Elektrophysiologie, Device-Therapie

Das Herz schlägt rund um die Uhr zuverlässig jeden Tag. Kommt es einmal aus dem Rhythmus, muss die Ursache dafür abgeklärt werden, da es ganz viele verschiedene Herzrhythmusstörungen gibt. Die Abklärung, Beratung und Nachbetreuung erfolgt individuell. Falls ein Herzschrittmacher, eine Resynchronisationstherapie oder ein interner Defibrillator notwendig ist, implantieren wir Ihnen diesen gerne. Wir kontrollieren Sie danach regelmässig in unserer Device-Sprechstunde. Gewisse Rhythmusstörungen können mit hohen bis sehr hohen Erfolgs-Chancen verödet werden; wir beraten Sie gern dazu.

Erkrankungen

  • Vorhofflimmern oder -flattern: Dies sind zwei Erkrankungen, welche in der Regel für das Herz harmlos sind, aber einen Schlaganfall oder unangenehme Symptome (Leistungsabfall, Atemnot, etc.) auslösen können. Ihre Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Neben einer Medikamenten-Therapie stehen uns die elektrische Kardioversion (mittels Stromstoss wird das Herz wieder in den richtigen Rhythmus gebracht) oder gar eine Verödung der Arrhythmie-Quelle mittels Herzkatheter zur Verfügung.
  • Andere Rhythmusstörungen der Vorkammern: Diese sind viel seltener, können jedoch viele Beschwerden (Herzrasen, Atemnot, Leistungsschwäche, etc.) verursachen. Neben der Medikamenten-Behandlung stehen uns verschiedene Behandlungsstrategien mit dem Herzkatheter zur Verfügung (z.B. Verödung).
  • Herzschrittmacher: Die Implantation eines Herzschrittmachers erfolgt bei Patienten, bei welchen das Herz zu langsam schlägt oder die Medikamente brauchen, die es zu stark bremsen. Die Technik macht rasche Fortschritte – wir sind «up to date».
  • Defibrillator: Patienten, die mit einem Defibrillator behandelt werden müssen, hatten bereits gefährliche Herzrhythmusstörungen oder haben ein deutlich erhöhtes Risiko dafür.
  • Bei chronischer Herzschwäche kommt zum Teil zusätzlich die Resynchronisation-Behandlung (CRT) zum Einsatz. Sie unterstützt das Herz und kann es in ausgewählten Fällen effizienter machen.
  • Kammertachykardie-Ablation: Die Technik der Ablation besteht darin, alle abnormalen Potentiale aus den Herzmuskelzellen, die innerhalb einer Narbe elektrisch aktiv geblieben sind, zu eliminieren (LAVA = lokale abnorme ventrikuläre Aktivität). Diese neue Strategie ist eine wirkliche Revolution in der Elektrophysiologie, weil man im stabilen Sinusrhythmus – oft mit spezieller Bildgebung (MUSIC) – die ganze Narbe behandeln kann. Die Erfolgsrate der Kammertachykardie-Ablation ist mit bis zu 80% neu stark verbessert. Diese Technik bieten wir im LUKS an.

Behandlungsteam

Sprechstunde

Bitte kontaktieren Sie für einen Termin Ihren Haus- oder Spezialarzt. Nach einer Zuweisung durch Ihren Haus- oder Spezialarzt vereinbaren wir gerne einen Termin. 

Zuweisung

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