MRI / MRT

MRI oder Magnetresonanztomografie ist ein bildgebendes Verfahren in der medizinischen Diagnostik. Ein MRI-Grossgerät erzeugt starke magnetische Felder und Radiowellen. Verschiedene Gewebearten im Körper reagieren unterschiedlich auf diese magnetischen Wechselfelder und reflektieren die Wellen unterschiedlich. Die vom Körper empfangenen Signale werden von Computern ausgewertet und zu Bildern verarbeitet. Dadurch lassen sich Strukturen und Veränderungen im Körper sehr detailliert als Schnittbilder darstellen. Nach heutigem Kenntnisstand hat die Untersuchung keine schädigenden Einflüsse.

Das MRI/MRT eignet sich hervorragend zur Erkennung von krankhaften Veränderungen an:

  • Kopf/Gehirn
  • Wirbelsäule
  • Gelenken
  • Weichteilen (Muskulatur)
  • Inneren Organe

Einer unserer Schwerpunkte ist die Neuroradiologie. Für Erkrankungen des zentralen Nervensystems bietet MRI hervorragende Diagnosemöglichkeiten:

  • Verlaufsdiagnostik bei Multipler Sklerose (MS)
  • Diagnostik bei demenziellen Erkrankungen
  • Beurteilung von unfallbedingten Schäden
  • Beurteilung von bösartigen Erkrankungen

Das müssen Sie als Patient beachten

Die Untersuchung im MRI dauert zwischen 20 und 40 Minuten. In der Regel liegen unsere Patienten auf dem Rücken auf einer Liege, die in das Gerät hineingefahren wird. Für eine gute Bildqualität ist es wichtig, während der Untersuchung möglichst ruhig zu liegen.

Während der Untersuchung werden Sie von unserem medizinischen Personal über einen Bildschirm oder direkt vom Bedienraum aus überwacht und betreut.

Während der Untersuchung treten laute Klopfgeräusche auf, deshalb können Sie auf Wunsch per Kopfhörer entspannende Musik hören oder Ohrstöpsel erhalten.

MRI mit Gabe von Kontrastmittel

Der Einsatz eines Kontrastmittels hilft dabei, sehr ähnliche Gewebe oder Gewebeveränderungen voneinander abzugrenzen und dient zur Untersuchung von Tumoren oder Entzündungsherden. So können wesentliche Zusatzinformationen über krankhafte Veränderungen im Gewebe gewonnen werden.

Das Kontrastmittel wird in der Regel intravenös gespritzt.

Das in der Schweiz beim MRI eingesetzte Kontrastmittel ist nicht radioaktiv und wird extrem gut vertragen. Innerhalb weniger Stunden wird es mit dem Urin wieder aus dem Körper ausgeschieden. Nach neuesten Erkenntnissen darf es auch stillenden Müttern gegeben werden.

Anmeldung

Auf unserer Zuweisungsseite finden Sie alle Informationen zur Anmeldung von Patientinnen und Patienten.