Spitalregion Luzern/Nidwalden

Zwei Spitäler, eine Führung: Luzern und Nidwalden schaffen eine gemeinsame Spitalregion mit der Zusammenarbeit des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) und des Kantonsspitals Nidwalden (KSNW).

 

Optimierung der medizinischen Versorgung

Mit den beiden Partnern LUKS und KSNW wird die medizinische Versorgung optimiert und die Grundversorgung wohnortsnah zur Verfügung gestellt. Die fachliche und organisatorische Zusammenarbeit ermöglicht es, dass Angebote beibehalten, aber auch geschaffen werden, die im Alleingang zu teuer wären, weil etwa die Auslastung von Technologie und qualifizierten Arbeitskräften zu gering wären. Nicht nur in den medizinischen Kerntätigkeiten besteht eine enge Zusammenarbeit, sondern auch in anderen Bereichen wie Controlling, im Qualitätsmanagement, im Laborbereich, in der Aus- und Weiterbildung oder im Risikomanagement wird sie überprüft und entsprechend intensiviert. Man ist sich einig: "Die Zukunft der Spitalversorgung liegt in Vebundslösungen."

 

Schweizweite Premiere: Spitalversorgung über die Kantonsgrenzen hinaus

Mit der Spitalregion Luzern/Nidwalden gaben die Gesundheitsdirektoren/Regierungen von Nidwalden und Luzern am 26.10.2009 eine schweizweite Premiere bekannt. Erstmals gibt es eine gemeinsame Spitalversorgung über die Kantonsgrenzen hinaus. Die beiden Kantone schaffen eine Spitalregion und stimmen ihre Angebote und Investitionen aufeinander ab. Die Spitalräte des LUKS und des KSNW sind personell identisch zusammengesetzt.Das LUKS und das KSNW bleiben je öffentlich-rechtliche Anstalten mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie tragen die Kosten weiterhin getrennt und führen separate Leistungsaufträge und Leistungsvereinbarungen sowie eigene Rechnung. Beide Spitäler verfügen unverändert über die gesetzlich vorgesehenen Organe.

Beat Villiger (Luzern) und Yvonne von Deschwanden (Nidwalden)
Beat Villiger (sSpitalratspräsident LUKS) und Yvonne von Deschwanden (Regierungsrätin Nidwalden)