Pulsoximeter entlastet Spital beim Monitoring

Wer am LUKS positiv auf Covid-19 getestet wird, kann seine Sauerstoffwerte zu Hause mit einem Pulsoximeter überwachen und die Daten online via Patientenplattform MeinLUKS übermitteln. Das Behandlungsteam erkennt dadurch frühzeitig eine Verschlechterung des Gesundheitszustands und kann entsprechende Massnahmen einleiten. Für Betroffene und das Spital eine Erleichterung.

4. Juni 2020

Lesezeit: 2 Minuten
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Eine Covid-19-Infektion kann mit einer schlechten Sauerstoffsättigung im Blut einhergehen. Das Tückische daran ist: Wer sich aufgrund eines positiven Tests zu Hause isoliert und sich deshalb nicht regelmässig bewegt, realisiert oftmals gar nicht, wenn die Sauerstoffwerte sinken und sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. Fällt die Sauerstoffsättigung unter einen Richtwert von etwa 94 Prozent, kann ein Spitalaufenthalt nötig werden – im schlimmsten Falle ist eine Betreuung auf der Intensivstation nötig. Dem will das LUKS mit einem Monitoring der Sauerstoffsättigung mit einem Pulsoximeter (Puls- und Sauerstoffmessgerät) entgegenwirken.

Positiv auf Covid-19 getestete Patienten können mit dem Gerät auf Wunsch  zu Hause selbständig die Sauerstoffsättigung messen und den Wert dank dem Klinikinformationssystem LUKiS neu auch direkt via App ins eigene Dossier auf der Patientenplattform MeinLUKS eintragen. Das gibt den Patienten Sicherheit und das medizinische Personal wird entlastet – eine echte Win-Win-Situation. Statt täglich anzurufen, kann der Arzt oder die Ärztin die Patientenwerte also online aufrufen und im Fall einer Abnahme der Sauerstoffsättigung proaktiv Kontakt aufnehmen und die Betroffenen falls nötig frühzeitig ins Spital aufbieten. Nicht zuletzt im Hinblick auf eine allfällige zweite Corona-Welle ist diese Pulsoximeter-Lösung eine wichtige Entlastung für das Spitalpersonal.

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Dr. med. Beat Sonderegger zeigt die Anwendung des Geräts.

Dr. med. Lukas Burget und Dr. med. Beat Sonderegger haben in den vergangenen Wochen intensiv an dieser digitalen Übertragung der Daten via LUKiS gearbeitet. Rund 30 Personen wurden bisher erfolgreich auf diesem Weg begleitet. Dabei denkt Beat Sonderegger auch schon einen Schritt weiter: «Die Online-Kontrolle und Beratung kann zukünftig auch durch spezialisierte Pflegende übernommen werden. Zudem gibt es weitere Anwendungsgebiete wie etwa die Betreuung von Patienten mit Diabetes.» Dieses Monitoring ist damit ein weiterer Schritt in die telemedizinische Betreuung von ambulanten Patienten, welche bei Bedarf durch eine Videokonsultation ergänzt werden kann.

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