8'500 Menschen entdecken die neue Frauenklinik und das neue Kinderspital

Das Wichtigste in Kürze
- Rund 8'500 Menschen besuchten das neue Kinderspital und die neue Frauenklinik.
- Das Interesse am neuen Perinatalzentrum und an der familienzentrierten Versorgung war gross.
- Nun richtet sich der Fokus auf die Inbetriebnahme und die bevorstehenden Umzüge.
Mehrere tausend Menschen nutzten diesen Sonntag die Gelegenheit, das neue Kinderspital Zentralschweiz und die neue Frauenklinik zu besichtigen. Der Tag der offenen Tür bildete den Abschluss einer Er öffnungswoche, die ganz im Zeichen der Gesundheitsversorgung von Kindern, Frauen und Familien stand.
Besonders grosses Interesse galt der neuen Frauenklinik, in der Frauen künftig in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet und behandelt werden. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen und Einblicke in die zukünftige Frauenmedizin und Geburtshilfe am LUKS zu gewinnen.
Beeindruckt zeigten sich viele vom neuen Perinatalzentrum, dem verbindenden Element der beiden Kliniken. In diesen liegen Gebärsäle, Notsectio- und Operationssäle, Neonatologie sowie Kinderintensivmedizin nur wenige Meter voneinander entfernt. Diese räumliche Nähe schafft neue Voraussetzungen für die Versorgung von Mutter und Kind und ermöglicht in anspruchsvollen Situationen eine noch engere Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche. Besonders eindrücklich waren für viele Besuchende die Einblicke in die Neonatologie und die Kinderintensivmedizin, wo die kleinsten und verletzlichsten Patientinnen und Patienten betreut werden.

Auf grosses Interesse stiess auch das neue Kinderspital mit seinen weiteren Fachbereichen, den familienzentrierten Betreuungsmodellen und den Patientenzimmern, in denen Eltern ihre Kinder während des Spitalaufenthalts begleiten und bei Bedarf auch übernachten können. Viele Eltern informierten sich über die neuen Möglichkeiten der familienzentrierten Versorgung sowie die Aufenthalts- und Rückzugsmöglichkeiten für Familien.
Zudem nutzten zahlreiche Besuchende die Gelegenheit, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und mehr über deren Arbeit im Alltag zu erfahren. Die Mitarbeitenden präsentierten ihren zukünftigen Arbeitsbereich mit grosser Freude und ermöglichten damit persönliche Einblicke in die künftige Versorgung. Ihnen gilt ein besonderer Dank für den ausserordentlichen Einsatz im Rahmen der Eröffnungsanlässe. Mitte Oktober folgt mit dem Umzug eine weitere intensive Etappe.
Offizielle Eröffnung und symbolische Bandverknüpfung
Bereits am Mittwoch wurde das neue Kinderspital Zentralschweiz gemeinsam mit der neuen Frauenklinik offiziell eröffnet. Gäste aus Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft nahmen an der Feier teil. Im Mittelpunkt standen die Bedeutung des Neubaus für die Gesundheitsversorgung der Zentralschweiz und darüber hinaus sowie die zukünftige Zusammenarbeit von Kinderspital und Frauenklinik.
Statt eines traditionellen Bandschnitts wurden zwei Bänder miteinander verbunden. Der symbolische Akt stand für das Zusammenwachsen von Kinderspital und Frauenklinik sowie für die enge Zusammenarbeit der Fachbereiche rund um Schwangerschaft, Geburt, Neugeborene, Kinder und Familien.
Bereits im Verlauf der Woche lernten auch Donatorinnen und Donatoren der Stiftung Zukunft Kinderspital Zentralschweiz, zuweisende Ärztinnen und Ärzte sowie die Mitarbeitenden der LUKS Gruppe die neue Infrastruktur kennen.
Bald beginnt der Spitalalltag
Für Florian Aschbrenner, CEO der LUKS Gruppe, zeigt das grosse Interesse der Bevölkerung die Bedeutung des Neubaus: «Die grosse Resonanz während der gesamten Eröffnungswoche hat uns sehr gefreut. Sie zeigt, wie wichtig das neue Kinderspital und die neue Frauenklinik für die Menschen in der Zentralschweiz sind. Besonders beeindruckt hat uns das Interesse der Bevölkerung und die vielen persönlichen Begegnungen mit Besucherinnen und Besuchern. Nun freuen wir uns darauf, die neuen Gebäude Schritt für Schritt mit Leben zu füllen.»
Mit dem Abschluss der Eröffnungswoche beginnt nun die nächste Phase des Projekts. In den kommenden Wochen folgen die Umzüge des Kinderspitals und der Frauenklinik. Danach wird die neue Infrastruktur schrittweise in Betrieb genommen und die Versorgung unter den neuen räumlichen Voraussetzungen weitergeführt.
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