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Anergienetz in Betrieb: LUKS startet in eine neue Energiezukunft

Das Luzerner Kantonsspital hat einen zentralen Meilenstein seiner Energiestrategie erreicht: Das neue Anergienetz wurde erfolgreich in Betrieb genommen. Seit Mitte November wird bereits die Bauheizung des Neubaus Kinderspital und Frauenklinik über das System betrieben. Damit beginnt ein neuer, nachhaltiger Energiekreislauf.
2. Februar 2026
Lesezeit: 1 Minute
Die Verantwortlichen v.l.n.r.: Markus Blassnig, Janine Stadelmann, Tomislav Curic.
Die Verantwortlichen v.l.n.r.: Markus Blassnig, Janine Stadelmann, Tomislav Curic.

Das Anergienetz basiert auf einem einfachen und wirkungsvollen Prinzip: Energie, die im Sommer zu viel anfällt, wird im Erdreich gespeichert und im Winter wieder nutzbar gemacht. Abwärme aus technischen Anlagen und Spitalprozessen fliesst in ein unterirdisches Erdspeichersystem, das aus 272 Erdsonden besteht und die Einlagerung der Energie über Monate hinweg ermöglicht. Im Winter kann sie wieder zum Heizen genutzt werden, während im Sommer ein besonders energieeffizientes Geocooling möglich ist.

«Das Anergienetz macht die Energieflüsse unserer Neubauten intelligenter und nachhaltiger», sagt Gesamtprojektleiter Tomislav Curic. «Mit diesem System schaffen wir eine robuste Grundlage für eine klimafreundliche Spitalinfrastruktur.»

Das Anergienetz ist ein zentraler Bestandteil der Energiestrategie des LUKS und trägt wesentlich zur CO-Reduktion, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur langfristigen Versorgungssicherheit des Spitals bei. Es bildet zugleich die energetische Basis für die kommenden Neubauten auf dem Spitalareal. 

 

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