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Europaweite RSV-Studie: LUKS sucht schwangere Teilnehmerinnen

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) beteiligt sich ab August 2026 als eines von drei Schweizer Studienzentren an der europäischen PIPELINE-Studie. Ziel des Forschungsprojekts ist es, herauszufinden, wie Neugeborene künftig am besten vor einer Infektion mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) geschützt werden können. Für die Studie werden schwangere Frauen gesucht.
30. Juli 2026
Lesezeit: 1 Minute
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RSV kann bei Säuglingen Atemwegsinfektionen verursachen, die insbesondere im ersten Lebensjahr schwer verlaufen können. Dank einer Immunisierung mit einem Antikörper gab es bereits im Winter 2024/25 bei Babys deutlich weniger Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV). Seit Herbst 2025 ergänzt ein Impfstoff für Schwangere die Prävention: Mit dieser Impfung bildet die Mutter schützende Antikörper und gibt diese noch vor der Geburt über die Plazenta an ihr Kind weiter. Dadurch wird das Neugeborene bereits ab der Geburt geschützt. Welche Strategie (Immunisierung des Babys, Impfung der Schwangeren oder beide Präventionsmassnahmen) langfristig den besten Schutz bietet, wird nun in der PIPELINE-Studie untersucht.

Ab August 2026 beteiligt sich das Kinderspital Zentralschweiz gemeinsam mit der Frauenklinik des LUKS als eines von drei Schweizer Studienzentren an diesem europaweiten Forschungsprojekt.

Mit einer Teilnahme kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, die wissenschaftlichen Grundlagen für die zukünftige RSV-Prävention weiterzuentwickeln und Neugeborene künftig noch besser zu schützen.

Mehr Informationen finden sich  unter https://pipelineproject.eu/rsv-study (Webseite auf Englisch).

Interessierte schwangere Frauen können sich per E-Mail an forschung-kidz@luks.ch wenden. 

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