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Gemeinsam für die Zentralschweiz – LUKS Gruppe und Hochschule Luzern intensivieren Zusammenarbeit

Die Luzerner Kantonsspital Gruppe (LUKS Gruppe) und die Hochschule Luzern (HSLU) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre in den Bereichen Pflege und Medizintechnik gezielt auszubauen. Es handelt sich um die zweite strategische Partnerschaft dieser Art für die LUKS Gruppe, nach der bereits etablierten Zusammenarbeit mit der ETH Zürich.
6. Februar 2026
Lesezeit: 3 Minuten
Von links nach rechts: Florian Aschbrenner, CEO LUKS Gruppe, Prof. Dr. Barbara Bader, Rektorin HSLU, Prof. Dr. med. Thomas Nyffeler, Leitung Zentrum für klinische Forschung, Prof. Dorothee Guggisberg, Leiterin Ressort Gesundheit der HSLU und Dr. med. Patrick Aepli, CMO LUKS Gruppe.
Von links nach rechts: Florian Aschbrenner, CEO LUKS Gruppe, Prof. Dr. Barbara Bader, Rektorin HSLU, Prof. Dr. med. Thomas Nyffeler, Leitung Zentrum für klinische Forschung, Prof. Dorothee Guggisberg, Leiterin Ressort Gesundheit der HSLU und Dr. med. Patrick Aepli, CMO LUKS Gruppe.

Als universitäres Lehr- und Forschungsspital der Universität Luzern schafft das LUKS gemeinsam mit der HSLU einen Rahmen für zukünftige Kooperationsprojekte an der Schnittstelle von klinischer Praxis, angewandter Forschung, Technologie und Ausbildung. Ziel ist es, innovative Lösungen für die Gesundheitsversorgung der Zentralschweiz zu entwickeln und diese rasch in die Praxis zu überführen.

Für die LUKS Gruppe eröffnet die Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern einen privilegierten Zugang zu neuen Technologien, wissenschaftlichen Methoden und anwendungsorientierter Forschung. Dies ermöglicht unter anderem neue Ansätze in integrierter Versorgung, digitaler Medizin, Präzisionsmedizin und value-based Healthcare. Patientinnen und Patienten sollen direkt von diesen Fortschritten profitieren, etwa durch die Teilnahme an klinischen Studien mit innovativen Technologien.

Die Hochschule Luzern wiederum stärkt mit der Kooperation ihre angewandte Forschung im Gesundheitsbereich sowie den Wissenstransfer in die klinische Praxis. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit in der Aus- und Weiterbildung vertieft, unter anderem in Studiengängen wie dem Master in Pflege oder dem Master Medical Engineering. Die Partnerschaft fördert zudem die interprofessionelle Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg.

Forschung an klinischen Bedürfnissen ausrichten

Die Kooperation baut auf bereits etablierten gemeinsamen Initiativen auf: So besteht seit 2025 eine gemeinsame Brückenprofessur im Bereich Pflege, die Lehre und Forschung der HSLU direkt mit der klinischen Praxis am LUKS verbindet. Auch im Bereich Medizintechnik arbeiten die Institutionen eng zusammen, etwa über Praktika, studienbegleitende Projekte sowie Bachelor- und Masterarbeiten von Medizintechnik-Studierenden, die konkrete Fragestellungen aus dem Spitalalltag aufgreifen. Diese Form der Zusammenarbeit ermöglich es, technologische Innovationen früh an realen klinischen Bedürfnissen auszurichten und fördert den direkten Wissenstransfer zwischen Hochschule und Spital.

Die Absichtserklärung sieht neben gemeinsamen Forschungsprojekten auch einen strukturierten Austausch zwischen den Institutionen vor. Zudem profitiert auch die Zusammenarbeit im Rahmen des Gesundheitsclusters mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin der Universität Luzern und Xund. Damit soll die regionale Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz nachhaltig gestärkt werden.

Dr. med. Patrick Aepli, Chief Medical Officer der LUKS Gruppe:

«Mit der Hochschule Luzern gewinnen wir eine starke Partnerin für anwendungsorientierte Forschung und Ausbildung. Diese Zusammenarbeit ergänzt unsere bestehende universitäre Partnerschaft mit der Universität Luzern ideal und unterstützt unser Ziel, Innovationen schneller in die klinische Versorgung zu bringen – zum direkten Nutzen unserer Patientinnen und Patienten.»

Prof. Dorothee Guggisberg, Leiterin Ressort Gesundheit der Hochschule Luzern:

«Die Kooperation mit der LUKS Gruppe ermöglicht es uns, unsere Forschung und Lehre noch enger mit der klinischen Realität zu verknüpfen. Gemeinsam können wir neue Produkte, Prozesse und Versorgungsmodelle entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens leisten.»

Mit dieser zweiten strategischen Partnerschaft unterstreicht die LUKS Gruppe ihre Rolle als universitäres Forschungs- und Lehrspital der Zentralschweiz und baut ihr Netzwerk mit führenden Bildungs- und Forschungseinrichtungen gezielt aus.

Hinweis: Es handelt sich um eine gemeinsame Medienmitteilung der LUKS Gruppe und der Hochschule Luzern.

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