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Gesundheitstipp: Endometriose – Warnsignale im Unterbauch

Viele Frauen erleben Schmerzen während der Periode als etwas «Normales». Werden die Schmerzen jedoch sehr stark, sollte man dies unbedingt abklären lassen. Denn: in zehn von 15 Fällen handelt es sich um eine Endometriose. Was genau dahintersteckt, erklärt Dr. med. Jan Kasparek, Leitender Arzt Frauenklinik Sursee und Endometriosezentrum am Luzerner Kantonsspital in Luzern und Sursee.
25. Februar 2026
Lesezeit: 2 Minuten
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Dr. med. Jan Kasparek, Leitender Arzt Frauenklinik Sursee und Endometriosezentrum am Luzerner Kantonsspital in Luzern und Sursee

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine gutartige, chronische Erkrankung. Dabei wachsen Schleimhaut oder schleimhautähnliches Gewebe nicht nur in der Gebärmutter, sondern auch ausserhalb davon – beispielsweise im Bauchraum. Das kann starke Schmerzen verursachen. 

«Das kann einerseits schmerzhafte Menstruationen, aber auch nicht-zyklische Beschwerden auslösen, also chronische Schmerzen», so Dr. med. Jan Kasparek. Darunter gehören unter anderem Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beim Stuhlgang oder beim Wasserlösen.

Unsicherheit bei Betroffenen

Bei Frauen mit Kinderwunsch taucht häufig die Frage auf, ob sie trotz Endometriose schwanger werden können. Wichtig zu wissen:

«Endometriose kann die Fruchtbarkeit beeinflussen, muss aber nicht. Jeder Fall ist individuell und man sollte sich keine allzu grossen Sorgen machen», sagt Kasparek.

Gibt es eine Behandlung?

Endometriose lässt sich gut behandeln, beispielsweise mit einer Hormontherapie. Da es sich um eine hormonabhängige Erkrankung handelt, kann eine gezielte Unterdrückung der körpereigenen Hormone das Wachstum des Gewebes reduzieren. 

Das kann zum Beispiel durch eine Hormontherapie in Form der Pille oder durch eine individuell abgestimmte Hormontherapie erfolgen, die die Endometriose gezielt unterdrückt. 

Wöchentlicher Podcast

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