Gesundheitstipp: Für Geschlechtskrankheiten gibt es anonyme Tests

Sex ist etwas Schönes, er soll Spass machen. Durch Geschlechtsverkehr können sich allerdings auch Geschlechtskrankheiten übertragen. Wer einen Verdacht hat, sich angesteckt zu haben, sollte medizinischen Rat aufsuchen. Dr. med. Beat Sonderegger, Leitender Arzt Infektiologie am Luzerner Kantonsspital (LUKS), sagt, Betroffene könnten sich in anonymisierten «Checkpoints» testen lassen.

11. Mai 2022

Lesezeit: 2 Minuten
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«Let’s talk about sex», steigt Dr. med. Beat Sonderegger in den dieswöchigen Gesundheitstipp ein und signalisiert, dass sich niemand genieren muss. Beim Sex können sich Geschlechtskrankheiten übertragen, das sei nichts Aussergewöhnliches.

Am häufigsten sind Syphilis, Tripper, HIV

Am häufigsten beobachtet Beat Sonderegger in seiner Tätigkeit am LUKS die Geschlechtskrankheiten Syphilis, Tripper und HIV. Erstere könnten mit Antibiotika gut behandelt werden. Wichtig sei allerdings, dass Betroffene keine falsche Scham hätten und eine medizinische Fachperson aufsuchten, welche die Infektion diagnostizieren kann.

Anders sei es mit dem HI-Virus, «das man nicht heilen kann». Mittlerweile gebe es jedoch gute Behandlungsmöglichkeiten, sodass Betroffene ein normales Leben führen könnten.

Anonymisierte Testangebote

Wer den Verdacht hat, sich angesteckt zu haben, sollte die Hausärztin oder den Hausarzt aufsuchen. Gegebenenfalls könne eine spezialisierte Fachperson beigezogen werden.  

Wer das nicht möchte, kann sich anonymisiert testen lassen. Testmöglichkeiten gibt es am LUKS, in der Stadt Luzern oder in Zürich. Auf Wunsch kann man an den diversen «Checkpoints» Beratungsangebote in Anspruch nehmen. «Diese sind sehr zu empfehlen», sagt Dr. Sonderegger.

Hören Sie den ganzen Beitrag im Link. Die Gesundheitstipps werden jeweils mittwochs um 11.15 Uhr im Radio ausgestrahlt und sind ab Donnerstag hier im Newsroom verfügbar. Der nächste Beitrag ist der Hautkrebs-Vorsorge gewidmet.

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