Gesundheitstipp: Karriere am LUKS - «Als Frau seine Frau stehen»

Ingrid Oehen, Leiterin Ausbildung am Luzerner Kantonsspital (LUKS), informiert in diesem Beitrag über die Karrierechancen am LUKS. Frauen sollen dabei gezielt gefördert werden, auch, weil so Know-how im Betrieb gehalten werden kann.

22. Juni 2022

Lesezeit: 2 Minuten
Ingrid Oehen, Leiterin Impfzentrum

Drei Viertel der LUKS-Mitarbeitenden sind Frauen. Somit besteht ein grosses Potential für neue Arbeitsmodelle. Ingrid Oehen möchte die Frauen ermutigen, Karriere zu machen und sich das zuzutrauen. Dies gilt sowohl für Frauen ohne als auch mit Familie. Karriere machen macht Spass. Das weiss die Leiterin Ausbildung und stellvertretende Leiterin Pflege und Soziales, Ingrid Oehen, aus Erfahrung: «Auch als Frau kann man seine Frau stehen.»

In Führungspositionen eigne sich Job Sharing, um das Know-how der Frauen im Betrieb zu halten, auch in leitenden Funktionen. Wichtig sei es, dass man die Arbeitszeit-Modelle überarbeite. In jedem Fall müssten die Angebote frauen- und familienfreundlich sein, sagt Oehen. Es gelte Teilzeit-Möglichkeiten zu ermöglichen. Nur so könnten die Frauen am LUKS behalten werden, und die Arbeitgeberin könne von deren Erfahrungen profitieren.

Fachkräftemangel begünstigt Umdenken im Arbeitsmarkt

Die Frauen-Förderung ist allerdings nicht nur für Führungsfunktionen wichtig. Auch in anderen Bereichen fehlen Fachpersonen. Der Fachkräftemangel wirkt dabei als Katalysator, der ein Überdenken der Arbeitszeit-Modelle begünstigt. Vor 10 bis 12 Jahren seien solche Überlegungen noch nicht nötig gewesen. Die Arbeitsmodelle hätten dazumal noch gestimmt.

Ingrid Oehen erlebt, dass den Mitarbeitenden heutzutage die Work-Life-Balance viel wichtiger geworden sei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten Freizeit und Beruf besser unter einen Hut bringen können.

Mitarbeiterattraktivität als strategischer Schwerpunkt

Die Karrierechancen für Frauen will man am LUKS gezielt fördern. Ganz allgemein hat das LUKS die Mitarbeiterattraktivität als strategischen Schwerpunkt definiert. Die berufs- und bereichsübergreifende Zusammenarbeit, persönliche und fachliche Förderung sowie zeitgemässe Arbeitsbedingungen tragen zu einem attraktiven Gesamtpaket bei. Insbesondere möchte man den Wiedereinstieg – etwa nach einer Mutterschaftspause – erleichtern, indem man flexiblere Arbeitsmodelle schafft. 

Hören Sie den ganzen Beitrag im Link. Die Gesundheitstipps werden jeweils mittwochs um 11.15 Uhr im Radio ausgestrahlt und sind anschliessend hier im Newsroom verfügbar. Der nächste Beitrag ist der erektilen Dysfunktion gewidmet.

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