Gesundheitstipp: Wenn die Lunge Alarm schlägt

Wenn Teile der Lunge – insbesondere die Lungenbläschen und Bronchien – durch Bakterien oder Viren infiziert sind, spricht man von einer Lungenentzündung. Anders als bei einer Erkältung sind dabei tiefere Bereiche der Atemwege betroffen, was die Erkrankung deutlich schwerwiegender macht.
Gerade in den Wintermonaten treten vermehrt Erkältungskrankheiten auf. Diese machen sich meist durch eine laufende Nase, Halsschmerzen oder Husten bemerkbar. «Im Gegensatz zur Erkältung, die oft harmlos verläuft, fühlen sich Patientinnen und Patienten mit einer Lungenentzündung deutlich kränker», erklärt KD Dr. med. Urs Bürgi.
Typische Symptome einer Lungenentzündung sind:
- Husten mit Auswurf
- Hohes Fieber
- Schüttelfrost
- Starkes Krankheitsgefühl und Erschöpfung
Gut behandelbar, aber ernst zu nehmen
Die gute Nachricht: Eine Lungenentzündung lässt sich gut behandeln– insbesondere, wenn Bakterien die Ursache sind. «Antibiotika wirken in der Regel zuverlässig», so KD Dr. med. Bürgi. Zusätzlich können fiebersenkende Medikamente helfen, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Und das, auch wenn sie den Krankheitsverlauf selbst nicht beeinflussen.
So kann man vorbeugen
Eine Lungenentzündung lässt sich zwar nicht in jedem Fall verhindern, doch das Risiko kann deutlich gesenkt werden. Besonders wirkungsvoll sind Impfungen – etwa gegen Pneumokokken oder die saisonale Grippe. Diese Schutzmassnahmen sind vor allem für Menschen ab 65 Jahren sowie für Personen mit chronischen Erkrankungen oder geschwächtem Immunsystem empfehlenswert, da sie ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben.
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