Krebs betrifft mehr als den Körper: LUKS gibt Einblick in Unterstützungsangebote
Eine Krebserkrankung stellt Betroffene und Angehörige vor enorme Herausforderungen – medizinisch, seelisch und im Alltag. Das Tumorzentrum des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) zeigte an einer öffentlichen Veranstaltung im November eindrücklich, wie vielfältig die Unterstützung ist.
27. November 2025
Lesezeit: 2 Minuten

Fachpersonen aus verschiedenen Bereichen stellten an dieser Veranstaltung den Betroffenen und Angehörigen ihre Angebote und Dienstleistungen vor.
- Psychoonkologie am LUKS: Ängste, Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit sind häufige Begleiter. Frühzeitige Unterstützung und das Teilen von Belastungen geben Kraft und verhindern, dass Betroffene allein durch die Zeit der Erkrankung gehen müssen.
- Yoga- und Meditationsangebot für Personen mit Krebs am LUKS: Achtsame Bewegung und Atemübungen helfen, innere Ruhe und Stabilität zurückzugewinnen. Selbstfürsorge wird als wertvolle Ergänzung zur Therapie verstanden. Das LUKS bietet am Standort Luzern ein Yoga- und Meditationsangebot speziell für krebskranke Menschen.
- Palliative Care am LUKS: Palliative Care bedeutet in erster Linie Linderung, Orientierung und das Wiederfinden von Lebensqualität – in jeder Phase einer Erkrankung. Sie begleitet, wenn Symptome belasten, wenn Entscheidungen schwerfallen oder wenn Angehörige an ihre Grenzen kommen. Unterstützung beginnt nicht erst am Ende. Sie beginnt genau dann, wenn sie gebraucht wird.
- Krebsliga Zentralschweiz: Die Patientenorganisation bietet niederschwellige und vertrauliche Hilfe – von rechtlichen und finanziellen Beratungen bis zu entlastenden Gesprächen. Ihre Botschaft: Unterstützung ist jederzeit verfügbar.
- Stiftung Look Good Feel Better: Äussere Veränderungen durch die Behandlung können das Selbstbild belasten. Workshops schenken Betroffenen neues Selbstbewusstsein und Mut, indem sie sich im Spiegel wiederfinden.
Darüber hinaus bietet das LUKS weitere Angebote wie die ambulante onkologische Pre- und Rehabilitation.
Die Unterstützung ist breit vernetzt und jederzeit zugänglich. Betroffene und ihre Familien sollen aufgefangen, gestärkt und begleitet werden – medizinisch präzise, menschlich nah und mit Raum für das, was Halt gibt.
Die zentrale Erkenntnis der Veranstaltung war: Niemand muss diesen Weg allein gehen. Unterstützung ist da – und sie darf und soll in Anspruch genommen werden.
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