Luzerner Kantonsspital bietet in Sursee hebammengeleitete Geburtshilfe an

Das Luzerner Kantonsspital Sursee bietet seit dem 1. Mai 2022 die hebammengeleitete Geburtshilfe an. Dabei wird der gesamte Geburtsprozess selbständig und eigenverantwortlich durch eine erfahrene Hebamme betreut. Dank diesem spitalintegrierten Modell steht bei Komplikationen jederzeit ärztliche Unterstützung zur Verfügung, ohne dass eine Verlegung oder ein Wechsel des Betreuungsteams nötig wird.

4. Mai 2022

Lesezeit: 2 Minuten
Das Modell der hebammengeleiteten Geburt ergänzt das bestehende Angebot in Sursee.

Hebamme Andrea Kaufmann betreut eine Gebärende.

Im Luzerner Kantonsspital (LUKS) Sursee kommen aktuell über 1'000 Kinder pro Jahr zur Welt. Mit dem neuen Modell «Hebammengeleitete Geburt», welches das bestehende Angebot ergänzt, wird einem zunehmenden Wunsch der Frauen nach einer möglichst natürlichen, ausschliesslich durch eine Hebamme verantworteten Geburt im sicheren Umfeld eines Spitals entsprochen. Aktuelle internationale Studien zeigen die Vorteile und den Nutzen der hebammengeleiteten Geburt. Unter anderem sind dies eine höhere Zufriedenheit der Mütter, eine Reduktion des Stresslevels, eine kürzere Geburtsdauer und eine tiefere Interventionsrate.

Was kann eine schwangere Frau erwarten?

Die hebammengeleitete Geburt steht allen gesunden Frauen mit einer risikoarmen Schwangerschaft und einer zu erwartenden komplikationsarmen Geburt offen. Die erfahrenen Hebammen arbeiten in diesem Modell eigenverantwortlich und selbstständig. Bei Bedarf kann die Hebamme umgehend auf ärztliche Unterstützung zurückzugreifen, damit bei Komplikationen keine Zeit durch eine Verlegung verloren geht.

Beim Eintritt ins Spital untersucht die Hebamme die werdende Mutter und überprüft ihre Gesundheit nach modernen medizinischen Kriterien. Während des gesamten Geburtsprozesses ist die Hebamme unterstützend an der Seite der Frau. Zur eigentlichen Geburt ist eine zweite Hebamme anwesend. Falls eine Periduralanästhesie (PDA) gewünscht wird, wird eine Ärztin oder ein Arzt hinzugezogen, ohne dass das Gebärzimmer verlassen werden muss. Die Kosten für die hebammengeleitete Geburt werden von der Krankenkasse übernommen.

5. Mai 2022 – Internationaler Hebammentag

Hebammen begleiten Schwangere, Neugeborene, Mütter und Familien in einer speziellen Lebensphase. Der Internationale Hebammentag soll immer wieder Zeichen dafür sein, die Solidarität zwischen Hebammen und Frauen auf der ganzen Welt zum Ausdruck zu bringen und die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren. Dabei treten Hebammen an die Öffentlichkeit, um auf ihren Berufsstand, ihre Leistungen und Anliegen aufmerksam zu machen. Der diesjährige 5. Mai steht unter dem Motto «100 years in progress». Weitere Informationen und ein Filmprogramm sind zu finden unter www.hebamme.ch

Kontakt

Luzerner Kantonsspital
Kommunikation & Marketing
Spitalstrasse
6000 Luzern 16

kommunikation@luks.ch

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