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Mit Rubidum-PET CT zur differenzierten Abklärung bekannter oder vermuteter koronarer Herzkrankheit

Seit dem 22. April 2021 besteht am Luzerner Kantonsspital die Möglichkeit, Patienten mit Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit oder myokardiale Ischämie mittels Rubidium PET/CT nicht-invasiv effizient abzuklären.
6. Mai 2021
Lesezeit: 1 Minute
flyer rudbidium

Diese neue Methode war bisher nur an den Universitätsspitälern der Schweiz verfügbar. Die Rubidium-PET/CT Untersuchung findet am LUKS in enger Zusammenarbeit zwischen Nuklearmedizin und Kardiologie statt und bringt im Vergleich zum bisherigen Standard der Nuklearkardiologie und der Myokardszintigraphie folgende Vorteile, welche die aktuell noch leicht höheren Kosten rechtfertigen:

  • Deutlich geringere Strahlenexposition und höhere Genauigkeit.
  • Quantifizierung des myokardialen Blutflusses in Ruhe und nach medikamentöser Belastung, was zusätzlich die Bestimmung der myokardialen Flussreserve ermöglicht (wichtige Information etwa hinsichtlich Small Vessel Disease, balancierte 3-Gefässerkrankung).
  • Deutliche kürzere Untersuchungszeit – «One-stop Shopping» (Untersuchungsdauer ohne Koro-CT zirka 30 Minuten, mit Koro CT zirka 50 Minuten).
  • Bei Bedarf «Hybrid-Imaging» möglich: Kombination vom Calcium Scoring (mittels Low-Dose CT), der morphologischen Information (Beurteilung der Koronarien mittels Koronar-CT) und der funktionellen Untersuchung (Ischämie-Assessment und Flussquantifizierung mittels PET Perfusion).

 

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