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Neue Versorgung für ambulante, stationäre und Notfallpatienten der Urologie am LUKS Sursee

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) erweitert sein medizinisches Angebot am Standort Sursee. Ab Februar 2026 bietet die Klinik für Urologie in Sursee eine wohnortnahe Versorgung für ambulante, stationäre und Notfallpatientinnen und -patienten aus der Region an.
12. Januar 2026
Lesezeit: 3 Minuten
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Für Personen mit urologischen Erkrankungen aus der Region Sursee wird künftig eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung durch Spezialisten der Urologie des LUKS Luzern in der Nähe ihres Wohnortes angeboten. Das LUKS Sursee deckte die Fachdisziplin Urologie bisher nicht ab. Die standortübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht nun eine allgemeine und spezialisierte Erweiterung des Angebots vor Ort. 

Ab Februar 2026 leitet Dr. med. Philipp Baumeister, Co-Chefarzt der Klinik für Urologie des LUKS Luzern, die urologische Versorgung in Sursee. Zu den Behandlungsschwerpunkten von Philipp Baumeister gehören endourologische und komplexe Nierensteinerkrankungen, funktionelle Urologie und Uro-Onkologie. Im Nierensteinzentrum setzt das LUKS unter seiner Leitung auf modernste Lasersysteme und minimal-invasive Verfahren.

Verstärkte Präsenz von Spezialisten

Weiter werden die Oberärzte Dr. med. Fabian Aschwanden und Dr. med. Christian Malkmus Sprechstundentermine übernehmen. Das Team der Urologie ist spezialisiert auf die Abklärung, Behandlung, Prävention und Nachsorge von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen der Harnorgane bei Frauen und Männern (wie Nieren, Nebennieren, Harnleiter und Blase) sowie der männlichen Geschlechtsorgane (wie Prostata, Hoden und Nebenhoden).

Die ambulante, stationäre und notfallmedizinische Versorgung sowie die operative Versorgung der häufigsten urologischen Eingriffe können direkt in Sursee durchgeführt werden. Im ambulanten und stationären OP in Sursee verfügt das LUKS über genügend räumliche Ressourcen. Komplexere Eingriffe, bei denen Technologien wie der Da-Vinci-Roboter zum Einsatz kommen, werden im Zentrumsspital in Luzern durchgeführt. 

Unsere drei Spezialisten übernehmen künftig auch den Konsiliar- und Notfalldienst am LUKS Sursee und stehen während den Sprechstundenzeiten persönlich zur Verfügung. Ausserhalb der Sprechstundenzeiten (wochentags von 17 bis 8 Uhr und am Wochenende) stellt die Klinik für Urologie des LUKS Luzern in enger Zusammenarbeit mit der medizinischen und chirurgischen Abteilung des LUKS Sursee eine telemedizinische Betreuung bei Notfällen sicher. Sollte während dieser Zeit aufgrund medizinischer Dringlichkeit ein urologischer Eingriff notwendig sein, werden Patienten künftig nach Luzern verlegt. Diese Praxis hat sich bereits im LUKS Wolhusen, dem Spital Nidwalden und den Kantonspitälern Obwalden und Uri bewährt. 

Die Analyse bisheriger Notfälle zeigt, dass eine Verlegung für weniger als einen Patienten pro Woche notwendig sein wird. Erhöht wird die Patientensicherheit durch die vollumfänglich am LUKS Luzern zur Verfügung stehende Infrastruktur. So kann auch das Risiko von Zweiteingriffen reduziert werden. 

Diese Positionierung steht beispielhaft für die Strategie des LUKS, standortübergreifend zusammenzuarbeiten. Vor Ort wird die Grundversorgung sichergestellt, während gleichzeitig der Zugang zu hochspezialisierter Medizin für alle Patientinnen und Patienten gewährleistet ist.

Zusammenarbeit im Netzwerk

Die Klinik für Urologie des LUKS Luzern steht für medizinische Exzellenz. Besonders hervorzuheben ist die grosse Expertise im Bereich der endourologischen und roboterassistierten Chirurgie. Diese führende Rolle und der Wille zur Innovation werden durch die Operationsroboter unterstrichen: der Da Vinci Multi Port und der Da Vinci Single Port, der seit Frühling 2024 als erster seiner Art in der Schweiz eingesetzt wird. Patientinnen und Patienten kann dank der schonenderen Eingriffe eine schnellere Erholung und eine bessere Lebensqualität ermöglicht werden.

Mit dem neuen Angebot bietet das LUKS Sursee Personen mit urologischen Erkrankungen in der Wachstumsregion Sursee einen unmittelbaren, wohnortnahen Zugang zu fachärztlicher urologischer Versorgung. Damit verfolgt das LUKS das strategische Ziel einer qualitativ hochstehenden, vernetzten und für alle zugänglichen Gesundheitsversorgung.

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