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Reise in den Neubau: Das Ambulatorium wächst zusammen

Im Neubau des Kinderspitals Zentralschweiz (KidZ) entsteht ein zentrales Ambulatorium, das alle bisherigen Fachbereiche unter einem Dach vereint. Was heute noch in separaten Strukturen organisiert ist, wird künftig als eine grosse Einheit arbeiten und einen zentralen Empfang haben. Das bedeutet mehr Flexibilität, kürzere Wege und bessere Patientenorientierung.
27. Dezember 2025
Lesezeit: 3 Minuten
sabrina figuera jasmine kummer nicolas regamey
Sabrina Figuera (links), Jasmine Kummer (Mitte) und Prof. Dr. med. Nicolas Regamey gehören zum Projektteam Ambulatorium im Neubau.

Das Ambulatorium ist ein zentraler Bereich des Kinderspitals. Hier finden Sprechstunden, Untersuchungen und Behandlungen verschiedenster medizinischer Fachdisziplinen statt. Anders als in den stationären Abteilungen bleiben die Kinder hier nicht über Nacht.  

Neue Strukturen – neue Chancen 

Bis zum Umzug in den Neubau, der für Herbst 2026 geplant ist, ist noch viel zu tun. «Bisher hat jede Fachdisziplin ihre eigenen Abläufe und Planungen gehabt», erklärt Jasmine Kummer, Teamleiterin des administrativen Bereichs. «Im Neubau werden wir als eine grosse Abteilung arbeiten und einheitliche Prozesse haben.» Sabrina Figuera, Bereichsleiterin Pflege ergänzt: «Dadurch können wir uns bei Krankheitsausfällen oder Ferienabwesenheiten einfacher aushelfen. Zudem können wir dann die unterschiedlichen Fähigkeiten und Qualifikationen so einsetzen, dass sie bestmöglich genutzt werden. Das heisst: Jede und jeder kann sich auf das konzentrieren, wofür er oder sie ausgebildet ist.» 

Das künftige Ambulatorium wird einen einzigen Empfang haben, bei dem sich die Eltern mit ihren Kindern anmelden und der gleichzeitig interne Leitstelle ist. Die Zuteilung der Räume kann dadurch effizienter erfolgen. Wartezeiten, weil z.B. die Sprechstunde beim Kinderkardiologen doch länger dauert und der Raum noch nicht frei ist, werden minimiert, denn die zentrale Leitstelle hat den Überblick und kann einfach einen anderen freien Raum buchen.  

Lean-Transformation als Schlüssel 

Damit alle Abläufe im Neubau vom ersten Tag an funktionieren, setzt das Team auf Lean-Methoden. Lean bedeutet, Abläufe so zu gestalten, dass sie möglichst einfach, effizient und ohne unnötige Schritte funktionieren. Gemeinsam mit den Ärzten Prof. Dr. med. Nicolas Regamey, Co-Chefarzt, und Dr. med. Peter Esslinger, Leitender Arzt Kinderchirurgie, bilden Jasmine Kummer und Sabrina Figuera das Kernteam für die Reisevorbereitungen des Ambulatoriums in den Neubau. Sie arbeiten gemeinsam mit dem Lean-Team des LUKS daran, die Prozesse bereits jetzt zu vereinheitlichen und zu verschlanken. «Kinderchirurgie, Pädiatrie, Pflege und Administration werden zu einem Team zusammenwachsen – das klingt einfach, ist aber anspruchsvoll», so Figuera. 

Vorfreude trotz Herausforderungen 

Natürlich gibt es auch Unsicherheiten bei den Mitarbeitenden. «Einige Teilbereiche werden neu organisiert, und das kann Ängste auslösen», sagt Jasmine Kummer. «Aber die Vorfreude überwiegt im Team. Auch bei mir: Ich suche gerade die Möbel für die Leitstelle aus – das macht richtig Spass!» Und Sabrina Figuera ergänzt: «Die Vorfreude auf unseren Neubau wächst spürbar – wir sind gespannt, diesen Weg gemeinsam zu gehen und alle mitzunehmen.»

Für mich ist jetzt gerade eine sehr spannende Zeit. Ich freue mich auf die neuen Räumlichkeiten und darauf, den Umzug mitzuerleben. Natürlich habe ich auch Respekt davor, denn wir wissen noch nicht im Detail, wie wir künftig arbeiten werden. Aber wir werden sehr gut in die Planung einbezogen und erhalten viele Informationen. Besonders geschätzt habe ich, dass wir vor Kurzem die Baustelle besichtigen konnten.

Andrea Schalt, Arztsekretärin im administrativen Team des Ambulatoriums

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