Startschuss für das neue Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin (ZNI)

Um 09.30 Uhr setzten Spitalrat Peter Schilliger, Benno Fuchs, CEO/Direktor sowie Frau Prof. Dr. med. Verena Briner, Departementsleiterin Medizin des LUKS zum ersten Spatenstich für das neue Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin (ZNI) am Luzerner Kantonsspital (LUKS) an. Damit schreibt das LUKS ein weiteres Kapitel seiner Baugeschichte.

27. August 2015

Lesezeit: 2 Minuten
LUKS Neubau Intensivmedizin und Notfall

Mit dem offiziellen Spatenstich sind die Bauarbeiten für das neue ZNI des LUKS in vollem Gange. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann die Notfall- und Intensivstationen des LUKS räumlich zusammengeschlossen werden, um die klinischen Prozesse zu optimieren. Innerhalb der bestehenden Bauten wäre dies nicht möglich gewesen.

Viergeschossiger Neubau zum Wohle der Patienten

Der viergeschossige Neubau mit einer Länge von 77 Meter und einer Breite von 21.5 Meter wird nordseitig an den Sockel des Spitalzentrums gebaut. "Wir sind glücklich darüber, dass wir heute den ersten Schritt der Realisierung des ZNI getan haben", freut sich Peter Schilliger. "Der Neubau bietet grosse betriebliche Chancen, da die eng verbundenen akutmedizinischen Funktionsbereiche -Intensivmedizin, Notfallmedizin, Aufwachraum, Anästhesie, Operationssäle und Radiologie - dadurch räumlich sehr eng zusammenrücken". Das LUKS kann damit der zunehmenden Anzahl Patienten auch weiterhin eine hochstehende medizinische Betreuung gewährleisten. Der Bezug des Neubaus ist auf Ende 2016 geplant.

Patienten mit drohenden Organversagen

Die Notfall- und Intensivmedizin ist als Kompetenzzentrum für Patienten mit drohendem oder etabliertem Organversagen ein wichtiger Behandlungspartner und das Rückgrat nicht nur für praktisch alle medizinischen Fachdisziplinen des LUKS, sondern auch für die zuweisenden Spitäler des Einzugsgebietes. Aufgrund der demographischen Entwicklung (Altersstruktur, Lebenserwartung, Polymorbidität) hat der Bedarf an intensivmedizinischer Kapazität in den letzten Jahren überproportional zugenommen. Das neue ZNI ist funktionell, effizient, ergonomisch, patienten- und besucherfreundlich. Durch ein bereichsübergreifendes Logistikkonzept können Synergien optimal genutzt werden. Durch die direkte Anbindung aller wichtigen Partnerkliniken / -bereiche können die Wege verkürzt und die verzahnten Behandlungs- und Logistikprozesse aufeinander abgestimmt werden.

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