Strahlenschutz wird dank Vernetzung verbessert

Die LUKS-Gruppe harmonisiert neu zusammen mit ihren Partnerinstitutionen im Strahlenschutz das Dosismanagement mittels einer spezifischen Software. So können alle Teilnehmer von der Erfahrung und Vorgehensweise im Netzwerk profitieren und Dosisreduktionsmassnahmen wesentlich einfacher und zielgerichteter vornehmen.

23. März 2022

Lesezeit: 2 Minuten
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Der Schutz der Patienten und Mitarbeitenden vor unerwünschter Strahlung ist die oberste Prämisse der Abteilung Strahlenschutz des LUKS. Ihre Aufgabe ist es u.a., die Dosiswerte aller diagnostischen und therapeutischen Anlagen des Spitals, die mit Röntgen- oder radioaktiver Strahlung arbeiten, zu erfassen und zu analysieren, was angesichts der vielen verschiedenen Geräte kein einfaches Unterfangen ist. Dies dient dazu, die gesetzlichen Auflagen in diesem Gebiet zu erfüllen, z.B. die regelmässige Kontrolle und Optimierung der Untersuchungs- und Interventionsprotokolle bezüglich der diagnostischen Referenzwerte des BAG.

Dank dieser hochmodernen Technologie können die verschiedenen Kliniken die Strahlungsdosen der Patientinnen und Patienten über verschiedene Standorte und Institutionen hinweg für jede Untersuchung oder Behandlung erfassen und anschliessend statistisch auswerten. Diese Statistiken ermöglichen es, zu hohe oder ungewöhnliche Strahlungsdosen zu entdecken und deren Gründe abzuklären, um nach Möglichkeit die Srrahlenexposition und den Qualitätssicherungsprozess zu optimieren. Derzeit sind etwa 150 Anlagen diverser Hersteller in das System eingebunden. Dies betrifft nicht nur Geräte im Hochdosisbereich, sondern umfasst einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem möglichst alle Geräte, die mit ionisierender Strahlung arbeiten, mit ins System eingebunden werden.

Neben der LUKS-Gruppe (inkl. Spital Nidwalden) sind auch vier weitere Spitäler und Kliniken sowie ein Röntgeninstitut mit an Bord. Die Anzahl der unabhängigen Spitäler, die Anzahl der Geräte und die Art der angeschlossenen Modalitäten machen dieses Projekt zum grössten interinstitutionellen DMS-Projekt der Schweiz. Das LUKS geht hier weiter als man es bislang von vergleichbaren Projekten kennt: Um die Strahlenexposition für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende an allen teilnehmenden Standorten so gering wie möglich zu halten, wird eine Kollaborationsplattform eingeführt. So können alle Teilnehmer von der Erfahrung und Vorgehensweise im Netzwerk profitieren und Dosisreduktionsmassnahmen wesentlich einfacher und zielgerichteter vornehmen.

Das Zentralschweizer Dosismanagementsystem ermöglicht es, in einem starken Verbundnetzwerk modernen und qualitativ hochstehenden Strahlenschutz zum Wohle der Mitarbeitenden wie auch der Patienten zu realisieren.
 

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