Zivilschutz unterstützt das Luzerner Kantonsspital

Der Kanton Luzern weist aktuell mit 400 bis 600 Neuansteckungen pro Tag schweizweit überdurchschnittlich hohe Fallzahlen auf. Aufgrund der angespannten Situation am Luzerner Kantonsspital (LUKS) unterstützt seit diesem Montag ein Zug der Zivilschutzorganisation Emme das Pflegepersonal.

6. Dezember 2021

Lesezeit: 2 Minuten
Die Angehörigen des Zivilschutzes wurden für den Betrieb des Notspitals in Nottwil ausgebildet (Bild: ZSO Emme).

Seit diesem Montag unterstützt ein Zug der Zivilschutzorganisation Emme das Luzerner Kantonsspital (LUKS). Täglich stehen 24 Personen zur Unterstützung der Pflegeteams auf den Bettenabteilungen zur Verfügung.

Angespannte Covid-Situation

Hintergrund des Einsatzes ist die sich zuspitzende Covid-Situation am LUKS. Die Belastung des pflegerischen und ärztlichen Personals ist ausserordentlich hoch. Eine Ausdünnung des Pflegepersonals für den Betrieb von zusätzlichen Betten ist nicht möglich.

Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung in enger Zusammenarbeit mit der Kaderkonferenz Pflege beim kantonalen Führungsstab ein Gesuch für personelle Unterstützung eingereicht. «Das Gesundheits- und Sozialdepartement hat sofort reagiert und die Anfrage positiv beantwortet», sagt ein dankbarer Michael Döring, Leiter Gruppenbereich Pflege und Soziales des LUKS.

Arbeitslast soll ausgeglichen werden

Die Angehörigen des Zivilschutzes wurden vor anderthalb Jahren für den möglichen Betrieb des Notspitals im Paraplegikerzentrum Nottwil ausgebildet. «Wir setzen das zusätzliche Personal in der direkten Pflege als Betreuer ein. Wir werden den Einsatz nach der ersten Woche auswerten und dann allfällige weiterführende Schulungen zur Optimierung strukturiert vornehmen», sagt Döring.

Mit der Unterstützung können die Bettenabteilungen entlastet werden, welche analog zu den Intensivstationen mit Personalausfällen und dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel konfrontiert sind.

«Die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Pflegeteams auf den Abteilungen entlastet wiederum die Intensivstationen, da verlegungsbereite Patientinnen und Patienten auf die Bettenstation verlegt werden können», sagt Döring. So kann die hohe Belastung flächendeckend über alle klinischen Teams verteilt werden.

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