Zukunft des Spitalzentrums: LUKS startet ergebnisoffene Prüfung

- Das LUKS prüft die Zukunft des heutigen Spitalzentrums in Luzern. Eine externe Studie untersucht verschiedene Nutzungsmöglichkeiten.
- Die Studie vergleicht alle Varianten nach den gleichen Kriterien. Sie berücksichtigt auch die geplante Freiraumentwicklung.
- Das LUKS stellt die Gesundheitsversorgung in den Mittelpunkt. Eine Nachnutzung darf den Spitalbetrieb und die Arealentwicklung nicht beeinträchtigen.
Das LUKS schreibt eine externe Studie zur Prüfung einer möglichen Nachnutzung öffentlich aus. Damit setzt die Spitalgruppe einen Auftrag aus dem Bebauungsplan der Stadt Luzern für das Spitalareal um und schafft eine fundierte Grundlage für die weiteren Entscheidungen.
Mehrere Varianten – inklusive Freiraumentwicklung
Im Rahmen der Ausschreibung werden verschiedene Nachnutzungsvarianten entwickelt und vertieft analysiert. Parallel dazu wird auch die im Bebauungsplan vorgesehene Variante einer temporären Freiraumentwicklung («temporärer Park») als Referenz in die Untersuchung einbezogen.
Die Prüfung erfolgt ergebnisoffen und umfasst unterschiedliche Szenarien. Ziel ist es, die Optionen vergleichbar zu machen und transparent zu bewerten.
Gesundheitsversorgung als zentraler Massstab
Für das LUKS steht die Sicherstellung einer leistungsfähigen und zeitgemässen Gesundheitsversorgung im Zentrum. Allfällige Nachnutzungsoptionen müssen deshalb so ausgestaltet sein, dass sie den laufenden Spitalbetrieb nicht beeinträchtigen und die geplante Weiterentwicklung des Areals nicht verzögern.
Der neue Bebauungsplan wurde notwendig, damit sich das LUKS am Spitalstandort Luzern weiterentwickeln kann. Nach der Realisierung des Neubaus Kinderspital/Frauenklinik stehen in den nächsten Jahren mit dem Ambulanten und dem Stationären Zentrum weitere Grossprojekte an. Die Weiterentwicklung ist ein zentraler Bestandteil zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Zentralschweiz.
Umfassende Analyse entlang zentraler Kriterien
Mit dem Auftrag verbunden sind das Untersuchen der entwickelten Varianten, unter anderem hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Mobilität, Biodiversität, Energieversorgung sowie Investitions- und Betriebskosten. Auch Aspekte wie graue Energie, bauliche Machbarkeit und Marktfähigkeit werden einbezogen.
Die Bewertung erfolgt entlang der drei Nachhaltigkeitsdimensionen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt und basiert auf anerkannten Methoden.
Klare Grundlage für weitere Entscheide
Der Bebauungsplan bildet weiterhin den verbindlichen Rahmen für die langfristige Entwicklung des Spitalareals. Mit der nun gestarteten Prüfung werden die Möglichkeiten und Grenzen einer allfälligen temporären Nachnutzung vertieft analysiert und sachlich eingeordnet.
Bauprojekte
Fachbereiche
Kontakt
