Klinische Forschung

Wir arbeiten aktiv an nationalen und internationalen klinischen Studien mit zur Therapie der akuten Leukämien, der chronischen Leukämien, des Myelodysplastischen Syndroms und des Multiplen Myeloms. Dieses Netzwerk ermöglicht es uns, Patienten nach den neusten Therapieprotokollen zu behandeln. Zusätzlich führen wir eigene Studien durch aktuell hauptsächlich in den Bereichen Hämostase, Hereditäres Angioödem, Leukämien und Myelodysplastisches Syndrom.

Als Mitglied der SAKK (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für klinische Krebsforschung) besitzen wir ein Netzwerk, welches unseren Patienten ermöglicht, an diversen klinischen Studien teilzunehmen. Diese werden in Kooperation mit ausländischen Zentren und Studiengruppen durchgeführt.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte unserer eigenen Studien sind in den Bereichen Hämostase, Hereditäres Angioödem, Leukämien und Myelodysplastisches Syndrom. Unser aktuelles Studienverzeichnis finden Sie hier.

Hämostase

Studien werden insbesondere durchgeführt zu folgenden Fragestellungen:

  • Patienten-Selbstkontrolle der oralen Antikoagulation (PS-OAK)
  • Kontrolle der Antikoagulation mit verschiedenen Gerinnungsgeräten
  • Anwendungen verschiedener Antikoagulantien, insbesondere niedermolekulare Heparine bei Niereninsuffizienz
  • Monitoring des neuen Blutverdünnungs-Medikaments Rivaroxaban
  • Einflussfaktoren auf die Thrombelastometrie (ROTEM)
  • Stellenwert der Thrombelastometrie (ROTEM) bei Blutungen und Thrombosen

Hereditäres Angioödem (HAE)

Als klinisches Zentrum zur Behandlung von Patienten mit HAE führen wir diverse Studien durch zur Optimierung der Therapie und Bertreuung von Patienten mit HAE.

Akute und chronische Leukämien

Patienten mit akuten oder chronischen Leukämien wird die Teilnahme an einer  nationalen oder internationalen klinischen Therapieoptimierungsstudie angeboten. In diesen Studien wird die heute übliche Standardtherapie mit einer neuen Behandlung verglichen, von welcher eine weitere Verbesserung der Therapieergebnisse erwartet wird. Teils werden seit längerer Zeit bekannte und bewährte Medikamente in neuen Kombinationen oder veränderten Dosierungen untersucht, teils kommen dabei neue Medikamente in Ergänzung zur Standardtherapie zum Einsatz. Die meisten klinischen Studien bei akuten oder chronischen Leukämien werden in Zusammenarbeit mit der SAKK (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für klinische Krebsforschung) durchgeführt.

Myelodysplastisches Syndrom

Ein schweizweites Patientenregister zur Erfassung von Patienten mit einer Deletion am langen Arm des Chromosoms 5 (del(5q)) und einer Therapie mit Lenalidomid (Swiss Lenalidomide in MDS del(5q) - Registry - SLIM-Registry).

Forschungsunterstützung

Die Forschungsarbeiten der Abteilung Hämatologie sind nur möglich dank Unterstützungsbeiträgen. Unsere Forschung wird unterstützt durch Spenden von Privaten, durch bewilligte Gesuche von Stiftungen und Institutionen wie beispielsweise der Schweizerische Nationalfond oder die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung.

Der wissenschaftliche Fond der Abteilung Hämatologie wird des Weiteren auch im Sinne von «Unrestricted Grant» durch folgende Firmen unterstützt:

  • Axonlab AG
  • Bayer (Schweiz) AG
  • CSL Behring AG
  • Pfizer AG
  • Roche Diagnostics (Schweiz) AG
     

Spenden

Klinische Forschung ist sehr kostenintensiv. Damit wir an unserem Zentrum klinische Forschung anbieten können, sind wir auf Drittmittel angewiesen. Mit Ihrer Spende an unseren gemeinnützigen Verein «Krebsforschung Zentralschweiz» unterstützen Sie zum Beispiel:

  • Forschung zur Krebsprävention und Krebsentstehung
  • Entwicklung optimaler Diagnose- und Behandlungsverfahren
  • Versorgung der Zentralschweiz mit Medikamenten die zur Zeit in der Regel nur von klinischen Studien zur Verfügung stehen

Spenderkonto:

Krebsforschung Zentralschweiz, 6000 Luzern
Kontonummer: 01-09-518733-08
IBAN: CH93 0077 8010 9518 7330 8
BIC / SWIFT: LUKBCH2260A
Luzerner Kantonalbank
6002 Luzern