Palliative Care
LUKS Luzern | Universitäres Lehr- und Forschungsspital
Forschung Palliative Care Luzern
Einleitung
Unser Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die Versorgung schwerkranker Menschen kontinuierlich zu verbessern und wissenschaftliche Ergebnisse in die klinische Praxis zu übertragen.
Forschungsschwerpunkte
Im Zentrum stehen Fragen, die für Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen unmittelbar relevant sind. Dazu gehören die bestmögliche Linderung belastender Symptome, eine frühzeitige und bedarfsgerechte Integration der Palliative Care, die Unterstützung bei komplexen Entscheidungen sowie die Verbesserung von Lebensqualität, Selbstbestimmung und Versorgungskontinuität. Gemeinsam beleuchten wir auch den Umgang mit Wissen, Nichtwissen und Unsicherheit in der Betreuung schwerkranker Menschen. Dabei beschäftigen wir uns mit epistemischer Ungerechtigkeit, also mit Situationen, in denen Erfahrungen, Aussagen oder Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten nicht angemessen wahrgenommen oder berücksichtigt werden.
Vernetzt forschen, Versorgung verbessern
Das Kompetenzzentrum Palliative Care des LUKS Luzern engagiert sich in der klinischen Forschung und arbeitet einerseits mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin sowie mit der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern zusammen. Andererseits bestehen Kooperationen mit weiteren nationalen und internationalen Forschungsgruppen.
Mitmachen: Studie zu LGBTQIA+ in Hospiz und Palliative Care
Wie gut ist die Hospiz- und Palliativversorgung auf die Bedürfnisse von LGBTQIA+ Personen eingestellt? Welche Erfahrungen machen Fachpersonen – und wo gibt es noch Unsicherheiten oder Unterstützungsbedarf?
Genau das möchten wir mit unserer deutschsprachigen Studie „LGBTQIA+ & Palliative Care“ herausfinden. Dafür brauchen wir Ihre Erfahrungen aus der Praxis!
Wer kann teilnehmen?
Die Studiengruppe „Queer-HosPal-DACH“ lädt Fachpersonen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ein, die in Hospiz- und Palliativeinrichtungen oder in anderen Bereichen tätig sind, in denen Sterben und Lebensende eine Rolle spielen – zum Beispiel in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen oder ambulanten Einrichtungen. Ihre Perspektive ist wichtig – unabhängig davon, wie viel oder wenig Erfahrung Sie bisher mit LGBTQIA+ Personen in Ihrer beruflichen Praxis gemacht haben:
15–20 Minuten für mehr Wissen und eine bedürfnisgerechte Versorgung
Die Teilnahme erfolgt über diesen anonymen Online-Fragebogen bis zum 30. November 2026 möglich:


