Leistungsangebot Allergologie

Stimmt, die Allergien nehmen zu. Aber das gilt zum Glück auch für unsere Möglichkeiten.

Prof. Dr. med. Babara Ballmer-Weber, Chefärztin Allergologie, LUKS Luzern
Dr. med. Gerhard Müllner, Co-Chefarzt Allergologie, LUKS Luzern

Symptome und Tests

Bei der Diagnose suchen wir nach dem reaktionsauslösenden Allergen. Viele Patienten kommen nach einer langen Leidenszeit zu uns. Mit unseren modernen Möglichkeiten verkürzt sich die Diagnostik massiv:

  • Hauttest: sogenannter Prick- oder Stichtest
  • CAP-Test: Nachweis von spezifischen Antikörpern im Blut
  • ISAC-Test: Nachweis von Einzelallergenen
  • Provokationstest: Auslösung der allergischen Reaktion durch Exposition mit dem Allergen oder Ausschluss einer Allergie
  • Epikutantest: Pflastertest oder Läppchentest
  • Lungenfunktionstestung

Behandlungsmöglichkeiten

Bei der Behandlung gibt es – je nach Allergie und Patient – vereinfacht gesagt drei Ansätze: Die Begegnung mit dem auslösenden Allergen vermeiden, die Symptome abschwächen oder die Allergie mit einer Desensibilisierung bekämpfen.

  • Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen müssen primär durch Vermeidung der auslösenden Lebensmittel verhindert werden. Das Vermeidungsprinzip gilt oft auch bei Allergien auf Kosmetika, Modeschmuck, Medikamente und so weiter.
  • Bei Allergien auf Medikamente ist es wichtig, gut verträgliche Ausweichsubstanzen zu finden.
  • Bei Insektengift- oder Nahrungsmittelallergie braucht der Patient ein geeignetes Notfallset und eine fachgerechte Instruktion in dessen Handhabung.
  • Eine Desensibilisierung (auch Allergen-Immuntherapie, oder Hyposensibilisierung genannt), die unter die Haut gespritzt wird, ist besonders bei Allergien auf Insektengift und Pollen erfolgreich, kann aber auch bei Hausstaubmilben und Tierhaaren gute Resultate bringen.
  • Bei gewissen Situationen erfolgt die Desensibilisierung auch mittels Tropfen oder Tabletten.
  • Bei Bienen- und Wespenstichallergie wird nach genauer Abklärung, wenn nötig, die Allergie-Impfung ambulant in der Klinik eingeleitet und anschliessend dem Hausarzt zur Fortsetzung übergeben.
  • Bei Patienten mit allergischem Asthma oder chronisch spontaner Urtikaria kann Anti-IgE (Xolair) zum Einsatz kommen.
  • Beratung zur Anwendung von sympotmenlindernden Medikamenten

Sprechstunden in Luzern, Sursee, Stans

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