Jahresbericht 2021

Es freut uns, Ihnen den Jahresbericht 2021 der LUKS Gruppe unter dem Motto «vernetzt» zu präsentieren. Damit möchten wir Ihnen einen Überblick über das Erreichte und unsere Werte verschaffen.

In der im Juli 2021 gegründeten LUKS Gruppe wachsen die Spitäler in Luzern, Sursee, Stans, Wolhusen und die Höhenklinik Montana noch enger zusammen. Dafür vernetzen wir alle beteiligten internen und externen Personengruppen miteinander und mit den jeweils relevanten Daten. Wir sind überzeugt, dass wir so die Qualität von Behandlungen weiter steigern und gleichzeitig noch mehr Synergien nutzen können. Wie sehr das vernetzte Denken in der LUKS Gruppe heute schon gelebt wird, zeigen wir im Jahresbericht 2021 an exemplarischen Beispielen. Vernetzt sind wir noch stärker, gemeinsam entwickeln wir weiter.

Vorwort 

Das Gesundheitswesen in der Schweiz befindet sich zunehmend im Umbruch. Diese Veränderungen haben wir früh erkannt und die Strategie weiter entwickelt: Wir wollen unsere Leistungen vernetzt und abgestuft, als attraktive Arbeitgeberin und in moderner Infrastruktur anbieten. Im Sommer 2021 haben sich das Luzerner Kantonsspital und das Spital Nidwalden zusammengeschlossen. Zur neu gegründeten LUKS Gruppe zählen über 8 000 Mitarbeitende. Das erste Jahresergebnis der Gruppe schliesst mit einer schwarzen Null ab. Das ist bemerkenswert für ein Pandemiejahr. Künftig soll sich der Standort Luzern noch konsequenter zum Zentrum für (hoch-) spezialisierte Medizin entwickeln. Die Standorte Sursee, Wolhusen und Stans stellen die wichtige Grundversorgung sicher. Wir sind gut beraten, diese Strategie konsequent weiterzuverfolgen.

Ulrich Fricker & Benno Fuchs

Dr. oec. HSG Ulrich Fricker, Verwaltungsratspräsident. Benno Fuchs - CEO/Vorsitzender der Geschäftsleitung LUKS Gruppe

«Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen tagtäglich mit Herz für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten.»

Benno Fuchs - CEO/Vorsitzender der Geschäftsleitung LUKS Gruppe

Mehr erfahren:

Videobotschaften Benno Fuchs

Die LUKS Gruppe

Die Vernetzung

Der Jahresabschluss

Herzlichen Dank!

Gesamtes Vorwort Ulrich Fricker und Benno Fuchs

Strategie weiterhin konsequent umsetzen

Im Sommer 2021 haben wir das Luzerner Kantonsspital und das Spital Nidwalden zusammengeschlossen. Zur neu gegründeten LUKS Gruppe gehören nun fünf Spitäler in drei Kantonen: Luzern, Sursee, Wolhusen im Kanton Luzern, Stans in Nidwalden sowie Montana im Wallis. Mit Freude dürfen wir feststellen, dass sich die Gruppe bereits bestens vernetzt hat. Das Gesundheitswesen in der Schweiz befindet sich zunehmend im Umbruch. Das LUKS und das Spital Nidwalden haben diese Veränderungen früh erkannt. Bereits vor über 13 Jahren haben wir die Strategie weiter entwickelt, um eine wohnortsnahe und qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Dabei wollen wir unsere Leistungen vernetzt und bedarfsgerecht, als attraktive Arbeitgeberin und in moderner Infrastruktur anbieten. Wir stellen die medizinische Versorgung im Netzwerk mit starken Partnern in- und ausserhalb der LUKS Gruppe sicher. Unsere Leistungen bieten wir abgestuft und koordiniert an. Luzern soll sich noch konsequenter zum Zentrum für die (hoch-) spezialisierte Medizin entwickeln. Die Spitäler Sursee, Wolhusen und Stans stellen die sehr wichtige Grund- und ausgewählte Spezialversorgung sicher. Indem wir die Kompetenz koordinieren, können wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Die digitale Vernetzung trägt dazu bei, die Qualität und Effizienz der Behandlung zu steigern. Das Klinikinformationssystem LUKiS konnten wir 2021 weiter entwickeln. In der Covid-Pandemie lieferte LUKiS unserem Krisenstab in EchtDr. oec. HSG Ulrich Fricker, Verwaltungsratspräsident LUKS Gruppe (l) und Benno Fuchs, CEO / Vorsitzender der Geschäftsleitung LUKS Gruppe 3 Editorial zeit unerlässliche Daten zur Betreuung der Patientinnen und Patienten. Ja, auch 2021 hat uns die Pandemie herausgefordert. Wir sind beeindruckt und dankbar, wie es unsere Mitarbeitenden ermöglicht haben, jederzeit einen effizienten und effektiven Betrieb zu gewährleisten.

Zu unserer Strategie gehört es, die Attraktivität als Arbeitgeberin weiter zu stärken. Wir investieren fortlaufend in motivierende Arbeitsbedingungen. Im Oktober 2021 haben sich unsere Mitarbeitenden für den zuvor ausgearbeiteten Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ausgesprochen. Dieser wird 2022 in Kraft treten. Innerhalb der GAV-Vorgaben sind wir bestrebt, weiterhin massgeschneiderte Lösungen zu finden.

Unser erstes Jahresergebnis als LUKS Gruppe schliesst mit einer schwarzen Null ab. Das ist bemerkenswert für ein Pandemiejahr – aber auch notwendig. Für die hohen Investitionen in die geplanten Neubauten brauchen wir eine gute Eigenkapitalbasis. Im März 2021 wurde uns die Baubewilligung für den Neubau in Wolhusen erteilt. Das neu definierte Leistungsangebot soll die regionale Grundversorgung wirtschaftlich und langfristig sichern. Die Arbeiten für den Neubau des Kinderspitals und der Frauenklinik sind derweil in vollem Gange und in Stans wird noch 2022 der Anbau Süd aufgestockt und so die ambulanten Kapazitäten erweitert.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren über 8000 Mitarbeitenden. Sie sorgen tagtäglich mit Herz und Leidenschaft für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten. Ein Dankeschön richten wir auch an die Bevölkerung, an die kantonalen Behörden in Luzern und Nidwalden, an die zuweisende Ärzteschaft, unsere Netzwerkpartner sowie an unsere Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen.

Wir sind gut beraten, unsere Strategie konsequent weiterzuverfolgen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Dr. oec. HSG Ulrich Fricker
Verwaltungsratspräsident LUKS Gruppe

Benno Fuchs
CEO / Vorsitzender der Geschäftsleitung LUKS Gruppe

Grusswort Guido Graf

Gut vernetzt in die Zukunft

Die Gründung der LUKS Gruppe präsentierte sich als Meilenstein in
einem anspruchsvollen Jahr, das wiederum stark geprägt war durch die Pandemie.

Guido Graf

Das Jahr 2021 war für die LUKS Gruppe ein ereignisreiches Jahr. Sie nutzte wichtige Chancen und meisterte grosse Herausforderungen

Mitte Jahr erfolgte die Umwandlung des LUKS in die gemeinnützige Luzerner Kantonsspital AG und die Gründung der LUKS Gruppe. Damit hat das Spitalunternehmen ideale Voraussetzungen geschaffen, um die Zusammenarbeit der Spitäler innerhalb und ausserhalb der Gruppe zu stärken und zu fördern. Um aktuelle und zukünftige Herausforderungen in der Spitalversorgung wie z.B. der hohe Kosten-, Preis- und Margendruck oder den Fachkräftemangel zu meistern, ist eine gute Vernetzung zentral. Wichtig sind auch fortschrittliche Arbeitsbedingungen und die Einführung des Gesamtarbeitsvertrags, dem das Personal in der Urabstimmung im Herbst sehr deutlich zustimmte. Als Luzerner Gesundheitsdirektor freue ich mich sehr, dass die LUKS Gruppe somit bestens gerüstet ist für die Zukunft. Eine grosse Herausforderung war die zeitweise hohe Auslastung der Spitäler aufgrund der Covid-19-Pandemie. Die LUKS Gruppe mit ihrem Zentrumsspital trug eine besonders grosse Verantwortung für die Gesundheitsversorgung. Und sie nahm diese wahr; sei dies mit der qualitativ hochstehenden Betreuung der Covid-19-Patientinnen und -Patienten, mit dem Mitwirken in Expertengruppen wie z.B. der kantonalen Task Force oder mit ihrem umfangreichen Impfangebot, mit dem sie auch den Kanton dabei unterstützte, das Impftempo zu steigern. Den Mitarbeitenden des LUKS – insbesondere auch der Pflege – danke ich herzlich für dieses ausserordentliche Engagement. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, diese Pandemie im Kanton Luzern bestmöglich zu meistern und gleichzeitig auch die Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten mit vollem Einsatz zu betreuen.

Auch danke ich herzlich den Mitgliedern des Verwaltungsrats unter Präsident Dr. Ulrich Fricker sowie dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung/CEO Benno Fuchs und den Mitgliedern der Geschäftsleitung für die erfolgreiche strategische und operative Unternehmensführung im Jahr 2021. Auch den Mitarbeitenden danke ich herzlich für ihre wichtige und wertvolle Arbeit, um der Bevölkerung die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bieten.

Guido Graf, Regierungsrat
Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern

Grusswort Michèle Blöchliger

Die LUKS Gruppe hat die Zeichen der Zeit erkannt

Die LUKS Gruppe kann auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurückblicken.

Michèle Blöchliger

Ich danke allen Beteiligten – allen voran den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spitäler in Stans, Luzern, Sursee, Wolhusen und Montana – welche wiederum grosse Herausforderungen gemeistert und so einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft geleistet haben. Dies ist nicht hoch genug einzuschätzen.

Als Gesundheitsdirektorin des Kantons Nidwalden freut es mich besonders, dass das Spital Nidwalden seinen Platz in der Gruppenstruktur gefunden und als wichtiges «Familienmitglied » aufgenommen wurde. Der LUKS Gruppe ist es gelungen, die bereits seit 2012 mit der Luzerner-Nidwaldner Spitalregion (LUNIS) etablierte Zusammenarbeit konsequent weiterzuführen. Die neuen Gremien haben sich etabliert, die einzelnen Spitäler bringen sich in die Weiterentwicklung ein, tauschen sich untereinander aus und stossen Synergien aktiv an. All dies ist nötig, um den künftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen zu begegnen. Diese schweizweit einzigartige Vernetzung ist entscheidend für den weiteren Erfolg. Ich hoffe, dieses Beispiel macht Schule und wird hoffentlich als Denkanstoss genommen beziehungsweise kopiert.

Ich bin überzeugt, mit dem Zusammenschluss hat die LUKS Gruppe die Zeichen der Zeit erkannt. Denn nur in einem starken Netzwerk gelingt es, der Bevölkerung der Region auch künftig die bestmögliche medizinische Versorgung anzubieten. Ich danke an dieser Stelle dem Verwaltungsrat, der Geschäftsleitung und den Leitungen der Regionalspitäler für die umsichtige Umsetzung dieser Vision und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Michèle Blöchliger
Gesundheits- und Sozialdirektorin des Kantons Nidwalden

Meilensteine

Januar | Intensivstation erhält Rezertifizierung

Die Intensivstation des Spitals Nidwalden (SpiNW) hat wiederholt die hohen Qualitätsstandards der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) erfüllt und wurde erfolgreich rezertifiziert. Die Zertifizierung ist gültig bis einschliesslich 2026. In der Schweiz haben von 281 Spitalbetrieben lediglich 82 eine zertifizierte Intensivstation – darunter auch die LUKS-Gruppen-Standorte Luzern, Sursee und Wolhusen. SRF «Schweiz aktuell» berichtete in einer Reportage über den Alltag einer Pflegefachfrau auf der Intensivstation SpiNW.

Februar | Neuer Vorsitzender der Klinikleitung des Kinderspitals gewählt

Der Spitalrat des Luzerner Kantonsspitals hat auf Antrag der Direktion PD Dr. med. Martin Stocker, Chefarzt Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, per 1. Oktober 2021 in die Funktion des Vorsitzenden der Klinikleitung des Kinderspitals gewählt. Er trat die Nachfolge von Prof. Dr. med. Thomas Neuhaus an, welcher in die Pension verabschiedet wurde.

Februar | Drei neue Ambulanzfahrzeuge für drei Spitäler

Das Luzerner Kantonsspital, das Spital Nidwalden und das Kantonsspital Uri haben bei der Ersatzbeschaffung für je ein neues Ambulanzfahrzeug kooperiert und damit Synergien genutzt. Alle drei Fahrzeuge sind einheitlich ausgestattet und designt.

Februar | LUKS ist anerkannte Weiterbildungsstätte für invasive Neuroradiologie

Die Neuroradiologie am Luzerner Kantonsspital ist erst als zweites Zentrumsspital der Schweiz neu eine anerkannte Weiterbildungsstätte für invasive Neuroradiologie. Voraussetzungen dafür sind neben dem umfangreichen internen Weiterbildungsangebot jährlich mindestens hundert Eingriffe an Hirn oder Rückenmark. Auch Patientinnen und Patienten profitieren.

Februar | Kanton Obwalden schliesst sich «First Responder Zentralschweiz» an

Die «First Responder Zentralschweiz» erhalten Zuwachs: Ab dem 1. März 2021 schliesst sich auch der Kanton Obwalden dem System an, das 2019 in den Kantonen Luzern, Nidwalden und Uri sowie 2020 im Bezirk Küssnacht erfolgreich unter der Federführung des LUKS eingeführt wurde. Die Infoveranstaltungen für die Ausbildung neuer «First Responder» werden zudem künftig als E-Learning angeboten.

März | LUKS verringerte CO2-Emissionen jährlich um 11 Prozent

Das neuste Ranking der klimabewussten Unternehmen zeigt: Das Luzerner Kantonsspital leistet einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels. Wie aus dem Vergleich hervorgeht, nimmt das LUKS in der gesamten Gesundheitsbranche eine Vorreiterrolle ein. Zu verdanken ist dies einer fortschrittlichen Energiestrategie.

März | Das LUKS und das Spital Nidwalden verstärken Anstrengungen für Medizin mit Augenmass

Das Luzerner Kantonsspital und das Spital Nidwalden verpflichten sich zum Engagement als Partnerorganisationen des Vereins Smarter «Medicine – Choosing Wisely Switzerland ». Ziel dieser Anstrengungen ist, die offene Diskussion zwischen Ärzteschaft, Patientinnen und Patienten sowie der Öffentlichkeit zu fördern und dem Thema der Fehl- und Überversorgung in der Medizin mehr Gehör und Aufmerksamkeit zu schenken.

März | Neubau LUKS Wolhusen: Die Versorgung in der Region langfristig sichern

Die Gemeinde Wolhusen hat die Baubewilligung für das 2011 vom Luzerner Regierungsrat beschlossene Neubauprojekt erteilt. Da sich seither die Situation in der Gesundheitsversorgung stark verändert hat, definiert die Regierung ein bedarfsorientiertes Leistungsangebot, welches den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Gesundheitswesen Rechnung trägt. Ziel ist es, den Spitalbetrieb mit seiner grossen Bedeutung für die Gesundheitsversorgung sowie die Volkswirtschaft in der Region langfristig zu sichern.

April | Erste Masterarbeit im Joint Master Medizin widmet sich der «Hasenpest»

Die erste Medizinstudentin aus dem Joint Master Humanmedizin in Luzern hat ihre Masterarbeit beendet. Gearbeitet hat sie am Thema Tularämie – auch als «Hasenpest» bekannt – bei Kindern und Jugendlichen. 28 Studierende haben im September 2020 das erste Masterjahr an der Universität Luzern aufgenommen, das in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Kantonsspital als Partnerspital angeboten wird.

Mai | Das Spital Nidwalden erhält ein neues Logo

Mit einem finanziell sehr guten Resultat und Spitzenwerten in der Patientenzufriedenheit schliesst das Spital Nidwalden das herausfordernde Pandemiejahr 2020 erfolgreich ab. Vor der Integration in die LUKS Gruppe erhält das «Spital Nidwalden» einen neuen Markenauftritt, ein neues attraktives Logo und eine neue Website.

Juni | Luzerner Kantonsspital als Zentrum für seltene Krankheiten anerkannt

Das Luzerner Kantonsspital wurde Ende Mai 2021 von der Nationalen Koordination Seltene Krankheiten (kosek) als Zentrum für seltene Krankheiten anerkannt. Das LUKS ist damit eine von neun Anlaufstellen in der Schweiz, an die man sich für die Abklärung einer unklaren Diagnose wenden kann.

Juni | Verwaltungsrat der LUKS Gruppe ist gewählt

Die Regierungen der Kantone Luzern und Nidwalden haben je die notwendigen Beschlüsse gefasst, damit sich das LUKS und das Spital Nidwalden in gemeinnützige Aktiengesellschaften umwandeln und am 1. Juli 2021 zur LUKS Gruppe zusammenschliessen können. Teil dieses Prozesses ist auch die Wahl des neunköpfigen Verwaltungsrats.

Juni | Geschäftsleitung der neuen LUKS Gruppe ist komplett

Im Hinblick auf den Zusammenschluss des Luzerner Kantonsspitals und des Spitals Nidwalden zur LUKS Gruppe hat der Spitalrat die beiden noch offenen Stellen in der Geschäftsleitung besetzt: Mit Prof. Dr. med. Christoph Henzen als «Leiter Zentrum Luzern» und Dr. rer. oec. Virginie Schubert als «Leiterin Regionen» komplettieren zwei ausgezeichnet qualifizierte Persönlichkeiten das operative Führungsorgan der neuen Spitalgruppe.

Juni | Mit Roboterchirurgie gegen Beschwerden im Brustbereich

Werden Nerven und Blutgefässe zwischen Schlüsselbein und erster Rippe eingeengt, kann dies zu Beschwerden führen wie Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen. Bringen konservative Methoden zu wenig Linderung oder sind die Beschwerden sehr ausgeprägt, ist eine Operation nötig. Das Luzerner Kantonsspital kann als eines von weltweit wenigen Spitälern den Eingriff mit Roboterhilfe minimalinvasiv durchführen und so Schmerzen reduzieren und den Spitalaufenthalt deutlich verkürzen.

Juli | Neue LUKS Gruppe startet: Koordiniert und digital vernetzt

Das Luzerner Kantonsspital und das Spital Nidwalden schliessen sich am 1. Juli 2021 zur LUKS Gruppe zusammen. Die Gründung ist ein historischer Moment – für alle Involvierten sowie für die ganze Region Zentralschweiz. Mit dem neuen Spitalverbund entsteht ein leistungsstarkes Netzwerk mit Zukunft. Dieses garantiert auch künftig eine wohnortsnahe, qualitativ hochstehende, abgestimmte und wirtschaftliche medizinische Grund- und Spezialversorgung.

Juli | Radiologische Praxis in Sursee eröffnet

Die Medical Imaging Luzern AG (MIL AG), eine Tochtergesellschaft der LUKS Gruppe, hat in Sursee eine radiologische Praxis eröffnet. In enger Zusammenarbeit mit dem LUKS Sursee wird den Patientinnen und Patienten dort unter Verwendung der neusten Gerätetechnologien das gesamte Spektrum der modernen bildgebenden Diagnostik angeboten.

Juli | LUKS entschädigt Umkleidezeit mit Zeitgutschrift und gewährt zusätzlichen Ferientag

Im Luzerner Kantonsspital erhalten Mitarbeitende, die aus betrieblichen Gründen Berufskleidung tragen müssen, fürs Umziehen künftig eine Zeitgutschrift von 10 Minuten pro Tag. Zudem wird der Ferienanspruch für alle Mitarbeitenden um einen Tag erhöht.

August | Neubau Kinderspital/Frauenklinik setzt neue Massstäbe

Der Aushub für den Neubau Kinderspital/Frauenklinik ist in vollem Gang. Die Verantwortlichen des Luzerner Kantonsspitals luden auf die Baustelle ein. Der Neubau ist ein grosser Schritt für die Gesundheitsversorgung in der ganzen Zentralschweiz.

September | Die Nuklearmedizin des Luzerner Kantonsspital betreibt neu ein PET/CT-Gerät am Zuger Kantonsspital

Nach rund halbjähriger Bauzeit nimmt die Nuklearmedizin des Luzerner Kantonsspitals am 4. Oktober 2021 am Zuger Kantonsspital ein PET/CT-Gerät in Betrieb. Patientinnen und Patienten aus dem Grossraum Zug steht damit wohnortnah ein modernes nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren für die präzise Erfassung von Tumoren, Entzündungen und Hirnerkrankungen zur Verfügung. Die beiden Spitäler vertiefen damit ihre langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit.

Oktober | Erfolgreicher erster Forschungstag am LUKS

Das Luzerner Kantonsspital hat erstmals einen Forschungstag durchgeführt. Damit will das LUKS die klinische Forschung institutionalisieren und fördern und gleichzeitig seinen Forschenden eine Plattform geben, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Der Forschungstag stand denn auch unter dem Motto «Sichtbar werden und vernetzen».

November | LUKS Wolhusen: Öffentliche Ausschreibungen gestartet

Das Luzerner Kantonsspital hat die Submission für die ersten Ausführarbeiten beim Neubau LUKS Wolhusen gestartet. Ende des ersten Quartals 2022 wird mit dem Bau des neuen Parkplatzes Ost inklusive eines neuen Werkhofgebäudes begonnen. Das Schützenhaus auf dem LUKS-Areal wird zurückgebaut.

Dezember | Fachübergreifende Zusammenarbeit im Kinderspital ausgezeichnet

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) ehrt das Kinderspital des Luzerner Kantonsspitals für interprofessionelle Zusammenarbeit. Ein Team aus unterschiedlichen Fachdisziplinen hat ein gut verständliches, regelmässig aktualisiertes und digital verfügbares Nachschlagewerk für sämtliche Mitarbeitende im Kinderspital entwickelt. Davon profitieren nicht zuletzt kranke Kinder und deren Familien.

Dezember | Gelebte Innovation zu Gunsten von Patientinnen und Patienten

Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie hat das Luzerner Kantonsspital ein neues Produkt für das Herzkatheterlabor entwickelt. Anstelle einzelner Artikel, die im Vorfeld eines Eingriffes kommissioniert werden mussten, werden diese nun in einem vorkommissionierten Wagen am LUKS angeliefert. Damit wird die Eingriffsdauer und die Zeit für administrative Arbeiten reduziert. Nebst Höchstleistungen im medizinischen Bereich zeigt sich das LUKS auch in der Versorgung sehr innovativ.

Dezember | Brust- und Prostatakrebs sind am häufigsten

Rund ein halbes Prozent der Bevölkerung aus den Kantonen Luzern, Uri, Ob- und Nidwalden ist zwischen 2014 und 2018 jährlich an Krebs erkrankt. Eine neue Auswertung des Zentralschweizer Krebsregisters unter der Leitung von Prof. Dr. med. Joachim Diebold, Leiter Institute und Chefarzt der Pathologie des LUKS, zeigt, dass geschlechtsspezifische Krebsarten am häufigsten sind.

Aus- und Weiterbildung: Flexible Arbeitsmodelle und Bildungsangebote

Die LUKS Gruppe ist die grösste Arbeitgeberin in der Zentralschweiz. Attraktive Anstellungsbedingungen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sollen Fachkräfte anziehen und binden.

Die LUKS Gruppe bietet als grösster Arbeitgeber in der Zentralschweiz ein sehr breites Spektrum an Tätigkeitsfeldern. Über 8000 Mitarbeitende zählt die LUKS Gruppe, mehr als 2000 davon befinden sich jährlich in Aus- und Weiterbildung. «Wir bieten attraktive Anstellungsbedingungen und sind laufend dabei, diese weiterzuentwickeln», sagt Barbara Flubacher, Leiterin Human Resources (HR). Bereits heute können Angestellte an verschiedenen Standorten tätig sein, oder auch gleichzeitig am Spital Nidwalden wie am LUKS Luzern. Mit attraktiven Angeboten soll es gelingen, dem Fachkräftemangel im Arzt- und Pflegedienst sowie im Supportbereich entgegenzuwirken.

Von Aromapflege bis Führung

Weiterbildungsangebote und -programme können die Mitarbeitenden zusätzlich motivieren. Eintägige Seminare widmen sich beispielsweise der aus der Aromatherapie abgeleiteten Aromapflege oder der Sturzprävention. Neben diesen fachspezifischen Themen zur Pflege sowie zur Reanimation gibt es ein breites Angebot an Kursen, die interdisziplinär besucht werden. So wurde speziell für Führungskräfte ein Training entwickelt, das neu mit einem CAS abgeschlossen werden kann. Andere Angebote widmen sich der Frage, wie man die eigenen Ressourcen so einteilen kann, dass die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt. Kurse gibt es auch zu Grundlagen der Informatik und Digitalisierung sowie zu Kommunikationsthemen. Ein Teil der Angebote ist zudem für externe Organisationen offen. Mitarbeitende des Kantonsspitals Uri oder auch der Spitex hätten schon teilgenommen, sagt Evelyn Brun, Leiterin HR Entwicklung. Dabei profitiere man gegenseitig vom vorhandenen Wissen, betont sie: «Unser Netzwerk war bisher schon gross und heterogen und es wächst stetig weiter.»

Ausblicke

Weiterentwicklung LUKS Gruppe

2021 wurde mit der Gründung der LUKS Gruppe Historisches geschafft. Das Unternehmen setzt mit diesem überkantonalen Verbund und der Strategie der koordinierten und vernetzten Versorgung neue Massstäbe im Schweizer Gesundheitswesen. Bereits zeigt sich, dass sich die Zusammenarbeit unter den Spitälern – auch ausserhalb der Gruppe – weiter positiv entwickelt. Dieser Weg soll mit der Weiterentwicklung der Strategie auch 2022 konsequent gegangen werden. Von Relevanz ist in diesem Zusammenhang, dass die standortübergreifende Koordination der Leistungserbringung 2022 vertieft wird.

Einführung Gesamtarbeitsvertrag für LUKS und LHM

Mit der Einführung des GAV per 1. Juli 2022 stehen das LUKS und die Luzerner Höhenklinik Montana personalpolitisch vor einer neuen Zeitrechnung. Dabei verfolgt die LUKS Gruppe das Ziel, innerhalb der neuen Vorgaben weiterhin effiziente und massgeschneiderte Lösungen zu finden. Dies ist sowohl im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch der Arbeitgeberin. Es soll deshalb weiterhin viel Wert auf eine nachhaltig gute Zusammenarbeit mit den Personalverbänden gelegt werden. Eine vertrauensvolle Dialogkultur und eine starke Sozialpartnerschaft stehen dabei im Zentrum. Auch 2022 soll die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden in einem anspruchsvollen Umfeld erhalten, neue Talente gefunden und attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden.

IT-Integration Spital Nidwalden

Die IT-Integration des Spitals Nidwalden wird 2022 aktiv gestartet und wird mit der Unterstützung der LUKS-IT realisiert. Ziel ist es, dass das Spital Nidwalden mit den Kernsystemen LUKiS und SAP am 1. Januar 2024 live gehen kann und ab dann auch ins digitale Netzwerk der LUKS Gruppe eingebunden ist.

Coronavirus

Auch für 2022 zeichnet sich ab, dass die Covid-19-Pandemie präsent bleibt. Dank der guten Vorarbeiten und einer ausgezeichnet eingespielten Zusammenarbeit unter den Standorten und mit anderen Zentralschweizer Spitälern ist die LUKS Gruppe gut auf den weiteren Verlauf der Pandemie vorbereitet. Die Lage wird weiterhin laufend beobachtet, die Auswirkungen der Fallentwicklung auf den Spitalbetrieb werden antizipiert und entsprechende Massnahmen eingeleitet.

Spitalneubauten

Das LUKS und das SpiNW planen an ihren Standorten Investitionen in die Infrastruktur.

  • In Luzern ist die Fertigstellung des Neubaus Kinderspital/ Frauenklinik auf Ende 2025 vorgesehen. Der Aushub schreitet planmässig voran. Anfang 2022 starten die Erdsondenbohrungen, welche punkto Nachhaltigkeit neue Massstäbe setzen. Das LUKS erwartet für 2022 zudem die Baubewilligung für die unterirdische Parkierung und wird die Baueingabe für die eigentlichen Spitalbauten einreichen.
  • In Wolhusen entsteht nördlich des heutigen, sanierungsbedürftigen Gebäudes ein Neubau. Die Baubewilligung der Gemeinde liegt vor. 2022 wird mit der Realisierung des Mitar- beiterparkplatzes sowie des Rückbaus des Schützenhauses begonnen. Parallel wird das definitive Leistungsangebot für den Standort Wolhusen gemäss den Vorgaben des Luzerner Regierungsrates in die Planung des Neubaus einfliessen.
  • In Sursee hat sich Ende 2021 mit dem möglichen Standort Münchrüti eine neue Option eröffnet. Dieser ist aufgrund der guten Verkehrserschliessung, der einfacheren Realisierung eines Neubaus ohne Beeinträchtigung des laufenden Spitalbetriebs sowie des grösseren Entwicklungspotentials interessant. Der Regierungsrat wird 2022 über das weitere Vorgehen entscheiden.
  • In Stans wird aufgrund der starken Zunahme ambulanter Behandlungen der Anbau Süd bis Ende 2022 aufgestockt und damit 24 neue Untersuchungsräume und Büros geschaffen. Diese werden vor allem von der Abteilung Onkologie und der Frauenklinik genutzt, die bislang im Hauptgebäude des SpiNW untergebracht sind.
  • In Montana wird aktuell die bestehende Kapelle in einen neuen Therapieraum umgebaut. Der neue Raum wird ab Herbst 2022 vorwiegend als Gymnastikraum für die Physiotherapie gebraucht, aber auch als multifunktioneller Raum für Sitzungen oder Anlässe und dann auch wieder für Gottesdienste an Sonntagen genutzt. Die neuen Räumlichkeiten bieten den Patientinnen und Patienten mehr Fläche für Kraft und Ausdauerübungen mit viel Licht und einer modernen Einrichtung.

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