25 Jahre Hilfe für Menschen mit einer Hirnverletzung

Seit 25 Jahren besteht auf dem Campus des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) das Zentrum für berufliche Abklärung (ZBA) für Menschen mit einer Hirnverletzung. In all den Jahren machte dieses mehr als 1300 berufliche Abklärungen und dies immer in enger Zusammenarbeit mit den Neurologie-Spezialisten des LUKS. Beide Institutionen profitieren von der Nähe zueinander.

5. Februar 2021

Lesezeit: 2 Minuten
Zur Erprobung der manuellen und feinmotorischen Fertigkeiten stehen drei Werkbänke zur Verfügung.

Zur Erprobung der manuellen und der feinmotorischen Fertigkeiten stehen im ZBA drei Werkbänke zur Verfügung.

Prof. Dr. med. Thomas Nyffeler, Chefarzt Neurorehabilitation am LUKS, weiss um die Vorteile der örtlichen Nähe von Spital und ZBA: «Wir möchten unseren Patienteninnen und Patienten die ganze Behandlungskette vom Notfall bis zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung aus einer Hand anbieten.» Die enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem ZBA auf dem Campus des LUKS passe sehr gut zu dieser Mission. «Ich höre viel von andern Neurologen aus dem In- und Ausland, dass diese Möglichkeit hier in Luzern einzigartig sei und Vorbildcharakter habe.»

Die Patientinnen und Patienten profitieren von der Nähe des Therapieangebots des Neurozentrums, etwa mit Logo-, Ergo- und Physiotherapie. Auf die medizinische und neuropsychologische Begleitung wurde seit Betriebsaufnahme des ZBA am 16. Januar 1996 grossen Wert gelegt. Von den Abklärungen profitierten Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit einer erworbenen Hirnverletzung oder anderen neurologischen Erkrankungen aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland.

23 modern eingerichtete Arbeitsplätze

Das ZBA sieht sich laut Geschäftsleiterin Yvonne Bachmann Kneidl noch heute als «Bindeglied zwischen medizinischer Rehabilitation und beruflicher Eingliederung und verfolgt einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz in allen Massnahmen.» Wurden die Abklärungen und Arbeitstrainings anfänglich an 15 internen Plätzen angeboten, werden mittlerweile 23 modern eingerichtete Arbeitsplätze von acht Berufsabklärern betreut.

Das ZBA eruiert die Eingliederungsmöglichkeiten und schafft die Voraussetzungen für die Integration ins Berufsleben in Zusammenarbeit mit medizinischen, neuropsychologischen und therapeutischen Fachpersonen. Es hat dafür mit der IV-Stelle Luzern eine Leistungsvereinbarung. Trägerin des ZBA ist die Stiftung Rast, die sich bereits vor Gründung der Invalidenversicherung im Jahr 1960 für die Beschäftigung und Berufsbildung von Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen einsetzte, mit dem Ziel, diesen eine eigenständige Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Prof. Thomas Nyffeler sagt, die Rückmeldungen der Patientinnen und Patienten über das ZBA seien durchwegs sehr positiv. «Sie loben die hohe Professionalität und die Menschlichkeit.»

Sie loben die hohe Professionalität und die Menschlichkeit.

Prof. Dr. med. Thomas Nyffeler, Chefarzt Neurorehabilitation

Das Neurozentrum gehört schweizweit zu den führenden Institutionen für Erkrankungen des Nervensystems. Zu ihm gehört die Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation. Diese bietet Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems eine umfassende Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation an. Das dazu gehörende Stroke Center ist ein ausgewähltes, zertifiziertes Zentrum für hochspezialisierte Medizin zur komplexen Behandlung von Hirnschlägen. Um eine nahtlose Betreuung zu gewährleisten, arbeiten verschiedene Fachgebiete der Neurologie und Neurorehabilitation eng zusammen.

Zur Webseite des ZBA

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