Corona Immunitas-Studie: Auch Einfluss der Impfungen wird betrachtet

Die schweizweite Langzeitstudie zur Ausbreitung des Corona-Virus der Universität Luzern in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Kantonsspital (LUKS) geht in die vierte Phase. Neben den Auswirkungen von Schutzmassnahmen, Immunität und weiteren Faktoren wird neu auch der Einfluss von Impfungen betrachtet. Weitere 600 Luzernerinnen und Luzerner werden hierzu untersucht.

11. Mai 2021

Lesezeit: 2 Minuten
Immunitas

Etwas mehr als 3000 Erwachsene aus dem Kanton Luzern wurden vom Bundesamt für Statistik zufällig ausgewählt. Ende April haben alle Personen aus dieser Zufallsstichprobe die Einladung für die Studienteilnahme erhalten, um sich auf Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus zu testen.

Diesmal sollen insgesamt 600 Luzerner und Luzernerinnen bei der Studie unter Beteiligung von Forschenden des Departements Gesundheitswissenschaften und Medizin der Universität Luzern und des Luzerner Kantonsspitals mitmachen und getestet werden. Dies sind 200 Personen mehr als in der letzten Phase. Mitmachen dürfen ausschliesslich Personen, die schriftlich dazu eingeladen wurden.

Antikörper bei 18 Prozent der getesteten Personen

Die Resultate aus Phase 3 der Corona-Immunitas-Studie, welche von November 2020 bis Februar 2021 dauerte, sind inzwischen ausgewertet. Bei rund 18 Prozent der im Kanton Luzern getesteten Personen konnten Antikörper festgestellt werden. Dieser im Vergleich zu anderen Regionen in der Schweiz eher hohe Wert wird bereits dem im Kanton Luzern eher frühen Impfstart zugeschrieben.

In der nun anlaufenden vierten Phase werden weiterhin die Auswirkungen von Schutzmassnahmen auf die Ausbreitung des Virus sowie die Vollständigkeit und Dauer einer Immunität untersucht. Neu wird auch der Einfluss der Impfungen gezielt evaluiert.

Daten der Studie als Entscheidungsgrundlagen

Die Studien des Corona-Immunitas-Projekts liefern der Politik mit verlässlichen epidemiologischen Daten wichtige Entscheidungsgrundlagen für die Ergreifung von verhältnismässigen und wirkungsvollen Schutzmassnahmen. Weiter helfen die Studien Impfprogramme zu planen und bei der besseren Vorbereitung auf künftige Coronavirus-Wellen oder andere Virusausbrüche.

Kontaktaufnahme mit dem Corona-Immunitas-Team Luzern

Für das Corona-Immunitas-Projekt arbeiten die Universität und das Luzerner Kantonsspital eng zusammen. Corona-Immunitas vereint schweizweit über 40 Studien zur COVID-19 Pandemie und wird von der Swiss School of Public Health (SSPH+) koordiniert.

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