LUKS wird Pilotspital im nationalen Sepsis-Programm

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) beteiligt sich als Pilotspital am nationalen Swiss Sepsis Programm (SSP). Ziel des Programms ist es, die Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Sepsis schweizweit weiterzuentwickeln.
Im Rahmen des Sepsis-Tages Mitte September am LUKS informierten Fachpersonen über die Bedeutung der Basisüberwachung und eines Frühwarnsystems als Fundament und die nächsten Schritte des Sepsis-Programms am LUKS.
Sepsis früh erkennen bleibt eine Herausforderung
Sepsis entsteht als fehlgeleitete Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Die Symptome können zunächst unspezifisch sein und einer gewöhnlichen Infektion ähneln. Gerade deshalb stellt die rechtzeitige Diagnose eine der grössten Herausforderungen dar.
«Bei einer Sepsis können wenige Stunden entscheidend sein. Die Herausforderung besteht häufig nicht in der Behandlung, sondern darin, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen», sagt Dr. med. Benjamin Hess, Intensivmediziner und CMIO des LUKS.
Pilotspital mit nationaler Verantwortung
Als Pilotspital beteiligt sich das LUKS an der Erprobung und Weiterentwicklung des nationalen «Swiss Sepsis Pathway». Gleichzeitig werden am LUKS neue Instrumente und Prozesse eingeführt, um die Früherkennung und Behandlung weiter zu stärken.
Dazu gehören unter anderem digitale Unterstützungssysteme im Klinikinformationssystem EPIC, einheitliche Überwachungsstandards sowie standardisierte Behandlungsabläufe.
Gemeinsam für mehr Patientensicherheit
Mit dem Sepsis-Programm verfolgt das LUKS das Ziel, gefährliche Verläufe früher zu erkennen, die Patientensicherheit weiter zu erhöhen und die Versorgung von Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.
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