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Prostatakrebs besser erkennen und behandeln

Neue superpräzise MRI-Ultraschall-Untersuchung am Luzerner Kantonsspital: Die Klinik für Urologie des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) bietet neu die topmoderne MRI-Ultraschall-Fusionsbiopsie an. Diese Spitzentechnologie gibt es nur an vier Zentren in der Schweiz. Mit dem neuen Verfahren kann Prostatakrebs mit der höchstmöglichen Präzision erkannt werden.
17. August 2015
Lesezeit: 2 Minuten
Prostatabehandlung

Eine gute Nachricht für alle Patienten mit Verdacht auf Prostatakrebs: Das Kompetenzzentrum Roboterchirurgie an der Klinik für Urologie des LUKS verfügt neu über die einzigartige MRI (Magnetresonanztomografie)-Ultraschall-Fusionsbiopsie. Durch eine Kombination von MRI- und Ultraschall-Diagnostik können krebsverdächtige Regionen in der Prostata besser als früher sichtbar gemacht werden. Der Arzt kann dadurch gezielter eine Diagnose stellen.

Für den Patienten angenehmer

Mit der MRI-Ultraschall-Untersuchung können die krebsverdächtigen Regionen in der Prostata schneller und genauer als bis anhin bestimmt werden. Der Patient erhält dadurch rasch Klarheit über eine allfällige Krebserkrankung und die besten Behandlungsmöglichkeiten. Zudem erspart das neue Verfahren dem Patienten die Risiken überflüssiger Mehrfachbiopsien. Er muss nicht mehr wie bisher mehrmals zur Untersuchung erscheinen, denn statt mehrerer Punktionen zur Steigerung von Gewebeproben genügt nun in den meisten Fällen eine einzige. Zudem erfolgt die Diagnostik insgesamt in kürzerer Zeit.

Dreidimensionale Bilder

Die MRI-Ultraschall-Diagnostik arbeitet mit dreidimensionalen Abbildungen der tumorverdächtigen Bereiche innerhalb der Prostata. Die durch den spezialisierten Radiologen vorbefundeten MRI-Untersuchungen werden dann mit dem Live- Ultraschallbild während der Biopsie in ein dreidimensionales Bild der Prostata mit Markierungen der verdächtigen Bezirke umgewandelt. Dieses erleichtert die Planung und Durchführung der Biopsie. Die räumlichen Bilder erlauben es, die Biopsienadel exakt in die suspekte Region zu navigieren. Wird Krebs diagnostiziert, kann sofort gehandelt werden. Die sehr präzise Tumorlokalisation unterstützt den Chirurgen dabei, noch exakter zu operieren. "Das Luzerner Kantonsspital stellt diese Spitzentechnologie auch externen Urologen zur Verfügung", betont PD Dr. med. Agostino Mattei, Chefarzt der Klinik für Urologie und Leiter der Roboterchirurgie Luzern. Damit profitieren alle Zentralschweizer Urologen und ihre Patienten von der neuesten Errungenschaft des LUKS.

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Kontakt

Luzerner Kantonsspital
Kommunikation & Marketing
Spitalstrasse
6000 Luzern 16

kommunikation@luks.ch

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