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Enddarmspiegelung (Sigmoidoskopie/Rektoskopie)

Was ist eine Enddarmspiegelung? 

Diese Untersuchung dient der gezielten Abklärung oder Therapie von Beschwerden im Enddarmbereich, insbesondere von Hämorrhoiden, Fissuren, Entzündungen oder sexuell übertragbaren Krankheiten (z.B. Feigwarzen). Ein kurzes Endoskop wird über den After eingeführt, um die Schleimhaut zu betrachten. Falls erforderlich, können Proben entnommen oder kleinere therapeutische Eingriffe wie eine Hämorrhoidenligatur oder Behandlung von Feigwarzen durchgeführt werden. 

Vorbereitung zur Enddarmspiegelung 

Ab Mitternacht dürfen Sie keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen. Klare Flüssigkeiten (Wasser oder ungesüsster Tee, aber KEINE Milch) sind bis zwei Stunden vor der Untersuchung erlaubt, bis dann können Sie auch Ihre regulären Medikamente mit wenig Wasser einnehmen, sofern keine anderslautende ärztliche Anordnung vorliegt. Insbesondere Blutverdünner müssen manchmal pausiert werden. In den meisten Fällen werden Sie zudem kurz vor der Untersuchung einen Einlauf zur Reinigung des Enddarms erhalten. Nur in Ausnahmefällen muss der Darm wie für eine Darmspiegelung mit abführenden Medikamenten gereinigt werden. 

Welche Komplikationen können bei einer Enddarmspiegelung auftreten? 

Die diagnostische Enddarmspiegelung (ohne Intervention) ist äusserst risikoarm. Wenn Interventionen wie beispielsweise eine Hämorrhoidenligatur erfolgen, kann es zu vorübergehenden Schmerzen am After oder selten zu einer verzögerten Blutung kommen. Selten kann zudem das Schlafmittel (Propofol) das Herz oder die Atmung kurzzeitig beeinträchtigen. 

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