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Krieg & Frieden in Afrika am Beispiel von Sierra Leone, Medizinische Hilfe in Friedenszeiten auf einem Spitalschiff, Live-Einblicke ins Land und aufs Mercyships-Projekt

Fortbildung mit anschliessendem Apéro
spitalschiff

Leider gibt es seit der Geschichtschreibung in Afrika andauernd Kriege zwischen verfeindeten Parteien. Am Beispiel von Sierra Leone (1991-2002) zeigen wir u.a. mit  Ausschnitten des Films «Blood Diamond» mit Leonardo DiCaprio die Hintergründe, die unterschiedlichen Sichtweisen und den juristischen Abschluss mit dem internationalen Tribunal 2002.

Benjamin Amara Tengbeh ist Rechtsanwalt am Obersten Gerichtshof, Nationaler Generalsekretär des Kinderforum-Netzwerks, Leiter der Kommission der Kinderbewegung für Frieden und Gewaltfreiheit in Sierra Leone sowie regelmässiger Gast in Radio und Fernsehen zu Themen der internationalen Gerichtsbarkeit.

Patrick A. Fatoma war Studentenführer während des Bürgerkriegs. Aufgrund seiner traumatischen Erfahrungen setzte er sich für die Achtung der Menschenrechte ein und insbesondere für «No Peace without Justice». Er begleitete die Verhandlungen vor dem Strafgerichtshof, der zum ersten Mal in dem Land tagte, in dem die Verbrechen begangen worden waren. Heute arbeitet er u.a. am Friedensmuseum in Freetown, dem Sitz des damaligen Sondergerichtshofs für Sierra Leone.

Marina Schmid ist seit über 10 Jahren bei Mercyships mit Feldarbeit auf und ausserhalb der beiden Spitalschiffe. Sie betreut die Öffentlichkeitsarbeit und begleitet das Ressort «Medical Capacity Building»

Prof. Philippe Pasche war Präsident der Schweizerischen ORL Gesellschaft SGORL und langjähriger Kaderarzt am CHUV in Lausanne im Bereich der Kopf-Hals-Tumorchirugie. Er ist nun in seiner Privatpraxis und hatte kürzlich die Gelegenheit Kinder und Erwachsenen auf der Global Mercy während den üblichen 2 Wochen zu operieren. Er wird uns live aus Lausanne seine Eindrücke schildern.

Dr. Urs Diener ist Chefarzt für Viszeralchirurgie in Wolhusen und war schon mehrfach auf den Schiffen African Mercy und der Global Mercy als Chirurg tätig. Auch er berichtet über seine nachhaltigen Erfahrungen.

Anhand eines geschichtlichen Rückblicks zeigen wir bespielhaft auf, was zu Krieg und was zu Frieden führt. Und während aktuellen Friedenszeiten besprechen wir das freiwillige Engagement von Pflegenden, Ärzten, TOA und vielen anderen Berufsgruppen für das Spitalschiff-Projekt Mercyships und dessen (Aus-)Wirkung auf das Gesundheitswesen in den ärmsten Ländern Afrikas.

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