Geschichte des Luzerner Kantonsspitals

In 750 Jahren vom Benediktinerkloster bis zur künstlichen Intelligenz.

 

Im Oktober 1902 wurde in aller Stille die kantonale Krankenanstalt eröffnet. Damals standen rund 230 Betten zur Verfügung. Ein Team von 60 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sorgte sich um das Wohl der Patienten. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen: In den vergangenen 100 Jahren hat sich die kantonale Krankenanstalt zum Zentrumsspital der Innerschweiz entwickelt mit einem umfassenden medizinischen Angebot, 872 Betten und 16 Kliniken. Jährlich werden rund 43‘500 stationäre Patienten betreut. Mit über 7300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Kantonsspital grösster Arbeitgeber des Kantons Luzern.

1902: Eröffnung des Kantonspitals Luzern

Inbetriebnahme des Kantonsspitals Luzern mit 5 Gebäuden, 220 Betten und 60 Mitarbeitenden

 

Spitalpark mit Kutsche

Mit Pavillons gegen die Ansteckung

Seit der Corona-Pandemie gelten Abstand und gelüftete Räume wieder als Schutzvorkehrungen gegen Krankheit. Noch anfangs des 20. Jahr-hunderts waren dies fast die einzigen Regeln. Das hatte Auswirkungen auf die Spital-Architektur – auch in Luzern.

kinder auf chirurgie um

Kinder auf der Chirurgie um 1920

1937: Eröffnung einer Pflegerinnen-Schule

Seit Bestehen des Kantonsspitals wurden regelmässig Pflegerinnen ausgebildet. 1937 wurde dafür eine Schule eröffnet, die aber erst 1946 vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) anerkannt wurde.

Warum eigentlich hiessen Pflegefachfrauen «Krankenschwester»?

Im Jahr 2010 wurde die letzte Ordensfrau als «Krankenschwester» des Luzerner Kantonsspitals pensioniert. Eine 180 Jahre dauernde Tradition kam damit zu einem Ende.

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1942: Die grösste Ernte der Spitalgärtnerei

In der Spitalgärtnerei wurden neben anderem 8 Tonnen Rüebli,12 Tonnen Randen, 6 Tonnen Zwiebeln, 2 Tonnen Fenchel, 2,5 Tonnen Tomaten, 3,5 Tonnen Rhabarber geerntet.

Kampf dem Alkoholexzess

Mit einer sozial-medizinischen Station sagt das Luzerner Kantonsspital in den 50er-Jahren dem Alkoholismus den Kampf an. Es ist medizinische Pionierarbeit.

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1967: Erste medizinische Intensivstation der Schweiz

Dr. Jochen Reichmuth eröffnete am LUKS die erste medizinische Intensivstation.

Herzensangelegenheit "Lehre"

Als akademisches Lehrinstitut kann es das LUKS heute in der medizinischen Lehre mit den Universitätskliniken der Schweiz aufnehmen. Der Weg hierhin führte über die erste Herzoperation von 1995.

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1971: Eröffnung des Kinderspitals

Das Kinderspital konnte bezogen werden. Doch schon seit der Eröffnung des Kantonsspitals wurden Kinder in den chirurgischen und medizinischen Kliniken behandelt.

Eine mütterliche «Influencerin»

Eine der ganz grossen Hollywoods lebte nicht nur in Luzern: Audrey Hepburn schenkte auch ihrem Sohn im Sean im Luzerner Kantonsspital das Leben. Und gründete daraufhin eine Stiftung.

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«Man muss denken» pflegte sie zu sagen

Helene Kloss wurde zwischen zwei Weltkriegen die erste Chefärztin der Schweiz. Ihre Assistentin erinnert sich hundert Jahre später an die Pionierin.

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1972: Baubeginn für das neue Spitalzentrum

Die Zahl der stationären Patienten waren zu diesem Zeitraum bis auf 14‘000 angestiegen.In diesem Jahr wurde mit dem Bau des heutigen Spitalzentrums begonnen,zehn Jahre später konnte es bezogen werden. Investitionsvolumen: 219.4 Mio Franken

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Der angenähte Arm

Ein schrecklicher Unfall führte 1966 dank der Leistung eines jungen Chefarztes zu einer Weltsensation: Chirurg Bruno Vogt nähte in Luzern den vollständig abgetrennten Arm eines 16-jährigen Jugendlichen wieder an.

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Seit 2008: Verselbständigung der kantonalen Spitäler

Unter dem Dach einer öffentlich-rechtlichen Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit entsteht das Luzerner Kantonsspital mit den Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen sowie der Höhenklinik Montana. Fusion mit dem Kantonsspital Nidwalden.

Geschichten gesucht

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