Forschung und Publikationen

Forschung in Radiologie und Nuklearmedizin

Wir betreiben klinische Forschung, um bildgebende Verfahren innovativ zum Wohl unserer Patienten fortlaufend weiterzuentwickeln.

  • In unseren wissenschaftlichen Projekten geht es hauptsächlich darum, neue bildgebende Verfahren aus der Radiologie und Nuklearmedizin zu erforschen und daraus den optimalen Einsatz im klinischen Alltag abzuleiten.
  • Unsere Forschung findet immer im Einklang mit dem Humanforschungsgesetz statt.
  • Die Teilnahme an unseren Studien ist für die Patienten freiwillig.
  • Patienten werden ausführlich über die Studien informiert.
  • Wir betreiben Forschung in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des LUKS und anderen Zentrums- bzw. Universitätsspitälern.
  • Wir begleiten und betreuen Medizinstudenten, Assistenz- und Oberärzte bei wissenschaftlichen Projekten und Dissertationen.
  • Wir beteiligen uns aktiv am wissenschaftlichen Programm von nationalen und internationalen Kongressen, um auf dem neuesten Stand der Entwicklung und des medizinischen Fortschritts in der Radiologie und Nuklearmedizin zu sein.
  • im Bereich der Brustbildgebung und Brustintervention arbeiten wir mit internationalen Firmen bei der Weiterentwicklung von Geräten zusammen. Dadurch wollen Entwicklungen im Technologie-Sektor der  Mammadiagnostik vorantreiben und zugleich innovative Techniken einem breiteren Kreis an Fachkollegen zugänglich zu machen. 

Unsere Forschungsschwerpunkte

  • Einsatz der SPECT/CT bei muskuloskelettalen Erkrankungen
  • Optimierung der Strahlenexposition in Röntgenverfahren.
  • Evaluation von quantitativen Messmethoden in der Schnittbildung, inkl. Neuroradiologie
  • Implementierung artifizieller Intelligenz in der Beurteilung der bildgebenden Verfahren
  • Telemedizin und Teleradiologie

Zusammenfassung der grösseren aktuellen Studien

Vergleich SPECT/CT und MR bei schmerzhaften Hüftprothesen
Einige Patienten mit Hüftgelenksersatz entwickeln im Verlauf Beschwerden. Wenn das Röntgenbild keine klare Diagnose bringt, stehen mit der SPECT/CT und der MR heute weiterführende vielversprechende neue bildgebende Verfahren zur genaueren Abklärung zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der Orthopädie LUKS wollen wir herausfinden, mit welcher Bildgebung die Ursache von Schmerzen nach Hüftgelenksprothesen am besten untersucht werden sollte.

PSMA PET/CT bei biochemischem Rezidiv bei Prostatakarzinom
nach radikaler Entfernung eines Prostatakarzinoms kann es im Verlauf zu einem Tumormarkeranstieg (PSA) kommen, der auf erneute Tumoraktivität hinweist. Für die Wahl der richtigen Therapie ist es wichtig genau zu wissen, wo sich wieder Tumorherde im Körper befinden. Mit der PSMA PET/CT ist seit Beginn 2017 am LUKS ein empfindliches Bildgebungsverfahren für Patienten mit Rezidiv eines Prostatakarzinoms im Einsatz. Die Nuklearmedizin des LUKS nimmt an einer schweizweiten Studie teil, um den therapeutischen Nutzen der neuen Methode zu evaluieren.

Publikationen

Unsere Publikationsliste zum Download:

Kontakt Forschung Radiologie und Nuklearmedizin

Prof. Dr. med. Klaus Strobel
Co-Chefarzt Radiologie und Nuklearmedizin
klaus.strobel@luks.ch