Ein Haus für ambulante Medizin am Luzerner Kantonsspital Luzern

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) hat mehrere ambulante Angebote in einem Haus für ambulante Medizin zusammengefasst. Die dafür nötigen Umbauten in der ehemaligen Frauenklinik Luzern wurden nach rund einem Jahr abgeschlossen. Die neuen Angebote im sogenannten «Haus 10» wurden Mitte Oktober 2017 in Betrieb genommen.

25. Oktober 2017

Lesezeit: 2 Minuten
AOZ 6

Mit der Zusammenfassung von mehreren ambulanten Angeboten am Standort Luzern in einem Haus für ambulante Medizin trennt das LUKS bewusst ambulante und stationäre Leistungen. Das «Haus 10», in dem früher die Frauenklinik untergebracht war, ist auf patientenfreundliche und effiziente ambulante Prozesse ausgerichtet. Mit der modernen Infrastruktur wird ermöglicht, verschiedene Bereiche in der ambulanten Medizin optimal anzubieten. Damit trägt das LUKS der steigenden Nachfrage nach ambulanten Behandlungen und der Entwicklung in Richtung ambulante Medizin Rechnung.

 

Ambulantes OP-Zentrum: LUKS setzt neue Akzente

Mit dem Neubau des Ambulanten OP-Zentrums (AOZ) in «Haus 10» entsteht eine hochstrukturierte und moderne ambulante Tagesklinik mit zwei Operationssälen und neun Überwachungsplätzen. Die neue Infrastruktur macht es möglich, routinemässige chirurgische Eingriffe ambulant vorzunehmen. Patientinnen und Patienten können so noch am selben Tag des Eingriffs nach Hause gehen. Im Ambulanten OP-Zentrum profitieren sie von kurzen patientenorientierten Wegen. Diese werden durch innovative Lösungen beispielsweise in der Operationslogistik unterstützt. Angeboten werden spezielle Eingriffe der Disziplinen Hand-Chirurgie, Plastische Chirurgie, Gefässchirurgie, Viszeral-Chirurgie, Fuss-Chirurgie und Urologie. Das LUKS fördert seit jeher ambulante Behandlungen zum Nutzen der Patientinnen und Patienten. So gehörte es beispielsweise zu den ersten, die die Implantation des Herzschrittmachers als ambulante Behandlung durchführten. Mit dem AOZ legt das LUKS einen weiteren Baustein für die ambulante Medizin – und ist voll im Trend der Gesundheitspolitik, die auf ambulant vor stationär setzt.

 

Weitere Neuerungen in «Haus 10»

Vom Spitalzentrum ins «Haus 10» ziehen folgende Abteilungen um: Angiologie-Ambulato­rium, die Nephrologie (ambulante Sprechstunde und Peritonealdialyse) und die Hämodialysestation. Die Patientinnen und Patienten erhalten dadurch zeitgemässe freundliche Behandlungsräumlichkeiten. Die Anzahl Dialyseplätze der Nephrologie wird entsprechend dem Bedarf von aktuell 14 auf 18 erhöht. Mit dem Skills Lab eröffnet das LUKS ein Simulationszentrum zum Training für interventionell tätige Ärztinnen und Ärzte. Ziel ist es, Operationstechniken zu verbessern und neue Methoden in einem sicheren Rahmen zu trainieren. Neben internen können auch externe Interessenten die Infrastruktur des Simulationszentrums nutzen, womit sich das LUKS auch in der überregionalen medizinischen Weiterentwicklung engagiert. Im Weiteren ist die Memory Clinic der Luzerner Psychiatrie in «Haus 10» eingezogen. Hier werden hauptsächlich Demenzabklärungen durchgeführt. Bereits früher ins «Haus 10» umgezogen ist das Ambulatorium des Zentrums für Allergologie und Dermatologie sowie die ambulante Neurorehabilitation.

 

Im Eingangsbereich des Gebäudes befindet sich zudem neu ein Restaurant, das auch externen Besuchern offen steht.

Für weitere Auskünfte steht das LUKS gerne zur Verfügung.

 

Bettina Wildi
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