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Forschung: Informationen für Patienten und Angehörige

Medizin lebt vom Fortschritt: Neue Entdeckungen retten Leben und verbessern die Lebensqualität. Auch Sie können zum medizinischen Fortschritt beitragen.
KSL GS

Durch Ihre Teilnahme an einem Forschungsprojekt können innovative Behandlungsansätze entwickelt werden oder untersucht werden, ob neue Medikamente oder Medizinprodukte bei Ihnen oder bei Patienten mit einer ähnlichen Erkrankung angewendet werden können. Dank der Forschung können Krankheiten früher erkannt, wirksamer und mit weniger Nebenwirkungen behandelt und chronische Leiden erträglicher gemacht werden. Davon profitiert eine Vielzahl von Menschen. Auch Sie selber profitieren möglicherweise davon, dass Patienten zu einem früheren Zeitpunkt an Forschungsprojekten teilgenommen haben.

Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten an der klinischen Forschung ist für uns von grosser Bedeutung

Als Patientin oder Patient sind Sie direkt von den Fortschritten betroffen, die Forschung ermöglichen kann. Ihre Mitarbeit an Forschungsprojekten ist daher für uns unerlässlich. Ihre Sicht als Patientin oder Patient bringt einen grossen Mehrwert in die Gestaltung und Durchführung unserer Forschungsprojekte mit.

Derzeit beginnen wir, Patientinnen und Patienten aktiv in den klinischen Forschungsprozess einzubinden, um ihre Einschätzung dazu zu erhalten, welche Aspekte für sie besonders wichtig sind und wie wir Prozesse patientenfreundlicher gestalten können. Unsere Kolleginnen und Kollegen am KidZ führen diese Initiative am Luzerner Kantonsspital derzeit an (Initiative über "Patient and Public Involvement" ). Gerne können Sie sich bei Interesse an einer Mitarbeit als PPI-Mitwirkende oder PPI-Mitwirkender direkt bei: ppi.forschung@luks.ch melden.

Bereits heute berücksichtigen wir die Perspektive von Patientinnen und Patienten, zum Beispiel durch die Einbeziehung von patientenberichteten Ergebnissen (Patient-Reported Outcomes) in unsere Studien.  Wir möchten die Meinungen von Patientinnen und Patienten systematischer in unsere Forschungsprozesse und Studien integrieren und zu einer partizipativen Gesundheitsversorgung beitragen.

 

Wie können Sie zum medizinischen Fortschritt beitragen?

Retrospektive Forschungsprojekte

Sie können die Daten Ihrer Krankengeschichte sowie die Gewebe- oder Blutproben, die nach der Diagnose oder Behandlung übrigbleiben, der Forschung zur Verfügung stellen. Diese Daten und Proben sind für die Forschung sehr wertvoll. Das Sammeln und Vergleichen von Patientendaten kann neue Zusammenhänge zwischen Behandlung und Krankheitsverlauf aufdecken und Ansätze für neue Verfahren liefern.

Prospektive Forschungsprojekte

Falls Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie als Testperson an einer klinischen Studie teilnehmen. Diese Versuche sind notwendig, um zu prüfen, ob ein neues Medikament, ein neues Medizinprodukt oder eine neue Behandlung wirksam und verträglich ist und auch anderen Patienten empfohlen werden kann.

Bei Interesse können Sie sich an die entsprechende Abteilung wenden, so dass abgeklärt werden kann, ob Sie die Voraussetzungen für eine Studie erfüllen. Folgende Abteilungen am LUKS führen eigene Forschungsprojekte durch und/oder sind an nationalen oder internationalen klinischen Studien beteiligt:

Häufig gestellte Fragen

Weiterführende Informationen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreibt die Koordinationsstelle Forschung am Menschen (kofam). Auf dieser Plattform erhalten Sie weiterführende Informationen zur Forschung am Menschen.

 

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